manuela Schwesig schließt Kanzlerkandidatur aus
Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) hat eine Kanzlerkandidatur für die Bundestagswahl 2029 ausgeschlossen.Im Gespräch mit dem „Stern“ betonte Schwesig, dass sie für eine volle amtszeit von fünf Jahren in Schwerin antreten wolle. „Ich trete für fünf Jahre an“, sagte sie auf die Frage, ob sie bei einem Wahlsieg die volle Amtszeit bleiben werde.
Fokus auf Landtagswahl
Schwesig äußerte sich auch zur bevorstehenden Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern am 20. September. Sie zeigte sich zuversichtlich, dass die SPD erneut stärkste Kraft wird, obwohl aktuelle Umfragen die AfD bei 38 Prozent sehen, während die SPD auf die Hälfte kommt. „Umfragen sind keine wahlergebnisse“, betonte Schwesig und verwies darauf, dass sich die Umfragewerte bereits 2021 noch gedreht hätten.
vertrauen und Erfahrung
Mit Blick auf die Wahl sagte Schwesig: „Spätestens im Sommer, wenn die Wahl näher rückt, werden sich die Menschen fragen: Wer kann dieses Land regieren und in eine gute Zukunft führen? Wer steht für Erfahrung, Stabilität, Verlässlichkeit? Wem können sie vertrauen?“
SPD-Vorsitzende Bärbel Bas ebenfalls ohne Interesse
Zuvor hatte auch die SPD-Vorsitzende Bärbel Bas kein interesse an einer Kanzlerkandidatur gezeigt. Auf die Frage des „Stern“, wer kanzlerkandidat der SPD werde, antwortete Bas: „ich nicht.“ Damit vermied sie eine mögliche Rivalität mit ihrem Co-Vorsitzenden Lars Klingbeil.










