Vorwürfe gegen die AfD in der Migrationspolitik
Politiker von CDU, SPD und Grünen haben der AfD vorgeworfen, sich in der Migrationspolitik an der umstrittenen US-Abschiebebehörde ICE zu orientieren. Der Innenpolitiker Marc Henrichmann (CDU) kritisierte die AfD scharf und erklärte, dass die Glorifizierung der Innenpolitik von Donald Trump zeige, dass Teile der AfD ein autoritäres Regime anstrebten. Dies stelle die Freiheit jedes Einzelnen in Frage, so Henrichmann gegenüber dem „Handelsblatt“. Er betonte das „Markenzeichen des deutschen Rechtsstaats“, wonach Leib und Leben unantastbar seien.
Kritik von SPD und Grünen
Auch der SPD-Politiker Dirk Wiese äußerte sich kritisch zu den ICE-Bezügen der AfD. Er empfahl der AfD,einen VHS-Kurs zu besuchen,um zu lernen,wie man sich im Alter selbst pflegt,wenn sie auf Menschen mit Migrationsgeschichte verzichten wolle. Wiese sprach von „Deportationsfantasien“ und einer „rassistischen, abwertenden Haltung“ der afd.Der Innenpolitiker Marcel emmerich (Grüne) erklärte,die Methoden der ICE-Behörde seien kein Vorbild für polizeiliches Handeln in einer freiheitlichen Demokratie. Die Forderungen der AfD nach solchen Methoden verdeutlichten die menschenverachtende Ausrichtung ihrer Politik, so Emmerich gegenüber dem „Handelsblatt“.











