Ehemaliger BND-Vize wird Opfer von Cyberangriff

Computer-Nutzer (Archiv)

Der ehemalige BND-Vizepräsident Arndt Freytag von Loringhoven ist Opfer eines Cyberangriffs auf die Messenger-App Signal geworden

Gevita Tagesresidenz

Cyberangriff auf Signal-Nutzer

Der ehemalige BND-Vizepräsident Arndt Freytag von Loringhoven ist Opfer eines Cyberangriffs auf die Messenger-App Signal geworden. der 69-Jährige berichtete dem „Spiegel“, dass sich ein angeblicher Signal-„Support“ bei ihm gemeldet und die Eingabe seiner PIN gefordert habe. Der frühere Diplomat,der bis 2019 bei der NATO für nachrichtendienstliche Zusammenarbeit zuständig war,gab die Daten ein.

Verfassungsschutz stuft Angriff als sicherheitsrelevant ein

Im Februar stufte der Verfassungsschutz die globale Attacke als „sicherheitsrelevant“ ein. Sie richtet sich vor allem gegen Amtsträger, Militärs und Journalisten.Nach Informationen des Magazins meldeten sich auch hochrangige deutsche Politiker als Betroffene bei den Behörden.

Verdacht auf russische Staatsakteure

Niederländische Geheimdienste vermuten, dass „russische Staatsakteure“ hinter dem Angriff stecken. Diese könnten Konten von Opfern übernehmen, Zugriff auf deren Kontakte erhalten und Nachrichten verschicken. Offenbar lockten sie im Namen Loringhovens dessen Kontakte per Link auf eine Website.

Reaktion von Freytag von Loringhoven

Der Ex-Geheimdienstler erklärte, er habe alle seine Kontakte gewarnt und sein Konto gelöscht. Der Vorfall zeige, dass „russische Staatsakteure ihre offensiven hybriden kampagnen unvermindert fortsetzen“. In seinem Buch „Putins Angriff auf Deutschland“ hatte er bereits über russische Cyber-Bedrohungen geschrieben.

Artikel teilen


Toyota Scheidt

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert


Nach oben scrollen