Bundesregierung zufrieden mit europäischer Geschlossenheit im Grönland-Streit
Die deutsche Bundesregierung zeigt sich zufrieden mit der Geschlossenheit Europas im Streit um Grönland. „Wir haben eben auch klar gemacht, dass wir uns an dieser Stelle nicht erpressen lassen“, sagte der stellvertretende Regierungssprecher Steffen Meyer am Freitag in Berlin.
Verhandlungen und Ergebnisse
Meyer betonte, dass die Geschlossenheit Europas richtig gewesen sei und möglicherweise als Blaupause für die Zukunft dienen könnte. Deutschland war im Vorfeld der Gespräche zwischen dem US-Präsidenten und Nato-Generalsekretär Mark Rutte am Rande des Weltwirtschaftsforums in Davos in verschiedenen Konstellationen beteiligt. Der Regierungssprecher zeigte sich erleichtert über das Verhandlungsergebnis, nachdem die ursprünglich für den 1. Februar angekündigten Strafzölle gegen Dänemark, Deutschland und andere europäische Staaten abgesagt wurden. „Wir hätten uns auch ein paar andere Szenarien vorstellen können, wie es weitergegangen wäre“, fügte Meyer hinzu.
Weiteres Engagement Deutschlands
Meyer kündigte an, dass Deutschland sich weiterhin politisch und militärisch engagieren werde. „Als sicherheitspolitischer Akteur bringen wir uns auch als Deutschland natürlich aktiv in die Diskussion weiter ein“, sagte er. Deutschland unterstütze alle Initiativen, die die Sicherheit in der Arktis und im Nordatlantik im Nato-Rahmen stärken.Meyer verwies auf eine Erkundungsmission auf Grönland, an der Deutschland mit einem guten Dutzend Soldaten beteiligt war. Für Details zu einem weiteren deutschen beitrag sei es jedoch noch zu früh.











