Deutschland bleibt trotz steigender Rüstungsausgaben militärisch und rüstungspolitisch von den USA abhängig. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des „Handelsblatt Research institute“ (HRI).
Abhängigkeit von US-Schlüsseltechnologien
Nach Angaben der HRI-Studie stützt sich die Bundeswehr insbesondere im Bereich hochtechnologischer Schlüsseltechnologien stark auf US-amerikanische Lieferanten.Dies betrifft demnach spezielle Produkte wie den Tarnkappenjet F-35, weitreichende Marschflugkörper vom Typ tomahawk sowie das Raketenabwehrsystem Patriot.
Versuche zur Schließung von Lücken
Die Bundesregierung versucht,bestehende Lücken in der rüstungstechnologischen Ausstattung zu schließen. Dazu setzt sie auch auf Neugründungen im Technologiebereich, darunter das KI-Unternehmen Helsing und der Raketenbauer Isar Aerospace. Beim Finanzierungsvolumen von Start-ups im Rüstungsbereich belegt Deutschland nach Angaben der Studie inzwischen global Platz zwei.
Dominanz der USA im Rüstungssektor
start-ups und Großunternehmen
Weltweit sitzen laut Studie zwei Drittel aller Start-ups im Rüstungsbereich in den USA. Auch bei den großen Rüstungsunternehmen dominiert die USA: Von den 100 größten Unternehmen stammen 48 aus den Vereinigten Staaten.
Rüstungshaushalte im Vergleich
Die US-Konzerne werden aus einem Rüstungshaushalt von rund einer Billion US-Dollar finanziert. Dieser Haushalt ist damit mehr als dreimal so groß wie die Aufwendungen von Deutschland, Frankreich und Großbritannien zusammen.











