Gesamtmetall: „Werden dieses Jahr 150.000 Stellen verlieren“

Stahlproduktion (Archiv)

Oliver Zander, Hauptgeschäftsführer von Gesamtmetall, erwartet 2023 einen erheblichen Stellenabbau in der Metall- und Elektro-Industrie. Seit 2018 seien bereits 270.000 Arbeitsplätze verloren gegangen, sagte er den Funke-Medien

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Stellenabbau in der Metall- und Elektro-Industrie erwartet

Oliver Zander, Hauptgeschäftsführer von Gesamtmetall, prognostiziert für dieses Jahr einen erheblichen Stellenabbau in der Metall- und Elektro-Industrie. Seit 2018 seien bereits 270.000 Arbeitsplätze verloren gegangen. Zander rechnet mit einem weiteren Verlust von bis zu 150.000 Arbeitsplätzen in diesem Jahr.

Forderungen nach Reformen

Zander fordert umfassende Reformen und Einsparungen, um die Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts Deutschland zu erhöhen. Er kritisiert die hohen Energiekosten, Unternehmenssteuern, Sozialabgaben und die Bürokratie in Deutschland.

Unterstützung für Regierungspläne

Zander begrüßt das Vorhaben der Bundesregierung, in den Ministerien acht Prozent der Stellen abzubauen. Die Rente mit 63 Jahren bezeichnet er als „Irrweg“ und plädiert für ein höheres Renteneintrittsalter angesichts der steigenden Lebenserwartung. Zudem spricht er sich für längere Wochenarbeitszeiten aus, um den Herausforderungen des demografischen Wandels zu begegnen.

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