Chef der schwarz-roten Spritpreis-Taskforce warnt Ölkonzerne

Shell-Tankstelle (Archiv)

Sepp Müller (CDU), Co-Vorsitzender der Taskforce "Wirtschaftliche Auswirkungen des Iran-Krieges", fordert von Ölkonzernen Aufklärung über die stark gestiegenen Spritpreise

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Ölkonzerne unter Druck

Sepp Müller (CDU), Co-Vorsitzender der Taskforce „Wirtschaftliche Auswirkungen des Iran-Krieges“ im Bundestag, hat angesichts der gestiegenen Spritpreise eine Warnung an die Ölkonzerne ausgesprochen. Er fordert Aufklärung über die Preisgestaltung, die für die Taskforce nicht nachvollziehbar sei. Müller betonte, dass es Möglichkeiten gebe, Einfluss auf die Spritpreise zu nehmen, und verwies auf das Bundeskartellamt, das bei Preisabsprachen oder nicht nachvollziehbaren Preisgestaltungen eingreifen könne.

Taskforce-Tagung und politische Reaktionen

Die Taskforce tagte am Freitag erstmals. Müller dämpfte jedoch Erwartungen an schnelle politische Maßnahmen zur Senkung der Preise. Er betonte, dass Spekulationen über Maßnahmen wie einen Tankrabatt den Markt beeinflussen könnten und eine neue Preisspirale auslösen würden. Seriöse Politik bedeute, auf schnelle Signale zu verzichten.

Prognosen zu Preisentwicklung und Inflation

Müller geht nicht von einem weiteren starken Preisanstieg bei Benzin und Diesel aus, da es keinen Versorgungsengpass gebe. Er erwartet keinen deutlichen Inflationssprung, sofern der Konflikt zeitlich begrenzt bleibt. Ein Anstieg von 0,3 bis 0,5 prozentpunkten sei möglich. Sollte der Konflikt länger andauern,könnte die Inflation um über einen Prozentpunkt steigen,insbesondere in Bereichen wie Logistik und Strompreis.

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