SPD-politiker Wiese verteidigt Verzicht von Bärbel Bas auf Kanzlerkandidatur
Der parlamentarische geschäftsführer der SPD-Bundestagsfraktion, Dirk Wiese, hat den verzicht von SPD-Chefin Bärbel Bas auf eine Kanzlerkandidatur verteidigt. Das sei nach seinen Worten keine Frage mangelnder Ambition, sondern eine bewusste schwerpunktsetzung. Bas wolle ihren Fokus auf ihre Arbeit als Bundesarbeitsministerin und auf anstehende Reformen richten,sagte Wiese dem Nachrichtenmagazin Politico. Sie habe „eine Menge vor der Brust jetzt in 2026″, so der SPD-Politiker.
Eigene Kanzlerambitionen und Zeitplan der SPD
Wiese schloss eigene Ambitionen auf eine Kanzlerkandidatur grundsätzlich nicht aus. In der Politik solle man „niemals etwas ausschließen“, erklärte er. Zugleich betonte er, er habe „noch nicht am Kanzlerzaun meines Sauerländer-Kollegen gerüttelt“.
Die SPD wolle den nächsten Kanzler stellen, allerdings erst im Jahr 2029, sagte Wiese weiter. Personalfragen würden zwar gerne diskutiert, würden aber zu einem späteren Zeitpunkt entschieden.„Jetzt wollen wir erst mal regieren“, betonte der parlamentarische Geschäftsführer.
Reform des Bürgergeldes
Geplanter Zeitplan im Bundestag
Darüber hinaus kündigte Wiese an, die Reform des Bürgergeldes zügig voranzubringen. Die SPD wolle die reform „sehr zeitnah im Deutschen Bundestag auf den Weg bringen“, erklärte er.
sanktionen und Unterstützung beim Wiedereinstieg
Wiese sprach sich im Zusammenhang mit der Bürgergeld-Reform für Sanktionen bei Arbeitsverweigerung aus. Zugleich plädierte er für eine stärkere Unterstützung von Menschen beim Wiedereinstieg in den Arbeitsmarkt.











