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Stahlproduktion (Archiv)
Politik Inland

Mehrere Bundesländer fordern bis zu 50 Prozent Zoll auf Stahl

Bundesländer fordern höhere Strafzölle auf Stahlimporte

Mehrere Bundesländer, darunter Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Sachsen, das Saarland und Bremen, sprechen sich vor dem sogenannten Stahlgipfel im Kanzleramt für drastische Strafzölle auf Stahlimporte aus. In einer am Mittwoch veröffentlichten gemeinsamen Erklärung fordern die Ministerpräsidenten der fünf Länder, dass in der Europäischen Union ein Zollkontingentsystem als Übergangslösung auf dem Weg zu einem fairen und regelbasierten Welthandel nach WTO-Standards geprüft wird.

Forderung nach mindestens 50 Prozent Strafzoll

Für Importe außerhalb der festgelegten Quoten soll laut Erklärung ein wirksamer Strafzoll eingeführt werden. Die Ministerpräsidenten verlangen dabei einen Zollsatz von mindestens 50 Prozent, orientiert am Niveau der Vereinigten Staaten

Alexander Dobrindt am 05.11.2025
Politik Inland

Dobrindt schließt Verbot weiterer Islamisten-Vereine nicht aus

Dobrindt schließt weitere Verbote von Islamisten-Vereinen nicht aus

Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) schließt nach dem Verbot des Vereins „Muslim Interaktiv“ weitere Verbotsverfahren gegen ähnliche Organisationen nicht aus.

Razzien bei weiteren Vereinen

Neben den Räumlichkeiten von „Muslim Interaktiv“ wurden laut Dobrindt auch Durchsuchungen bei den Vereinen „Generation Islam“ und „Realität Islam“ durchgeführt. Dies teilte der Minister am Mittwoch in Berlin mit

EU-Fahnen (Archiv)
Vermischtes

EU will Klimaziele durch Anrechnung von Krediten aufweichen

EU plant Lockerung der Klimaziele für 2040

Anrechnung internationaler Klimakredite vorgesehen

Kurz vor Beginn der Weltklimakonferenz in Belem plant die Europäische Union eine Lockerung ihres Klimaziels für das Jahr 2040. Zwar bleibt das offizielle Ziel einer Reduktion der Treibhausgasemissionen um 90 Prozent gegenüber 1990 bestehen. Allerdings soll dieses Ziel durch die Anrechnung internationaler Klimakredite abgeschwächt werden.

Entwurf zur Abstimmung vorgelegt

Dies geht aus einem Entwurf hervor, über den das „Handelsblatt“ in seiner Dienstagsausgabe berichtet. Die Mitgliedstaaten der EU sollen dem Vorschlag am Dienstag zustimmen

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