Parteien

Friedrich Merz und Omid Nouripour (Archiv)
Politik Inland

Nouripour drängt Koalition bei Richterwahl zu Tempo

Nouripour fordert zügige Einigung bei Richterwahl

Der Grünen-Politiker Omid Nouripour hat die Regierungsparteien CDU, CSU und SPD dazu aufgerufen, die Unsicherheit bei der Besetzung des Bundesverfassungsgerichts rasch zu beenden. Gegenüber der „Frankfurter Rundschau“ betonte der ehemalige Parteivorsitzende und heutige Bundestagsvizepräsident: „Es ist dringend geboten, die Unsicherheit schnell zu beheben.“

Vertagte Entscheidung wegen Bedenken in der Unionsfraktion

Die schwarz-rote Koalition hatte die Entscheidung über die Besetzung von drei Richterposten am Bundesverfassungsgericht kurz vor der Sommerpause des Bundestags von der Tagesordnung genommen. Grund dafür waren Bedenken innerhalb der Unionsfraktion gegen die von der SPD vorgeschlagene Kandidatin Frauke Brosius-Gersdorf.

Kritik an Einfluss von Medienberichten

Nouripour äußerte zudem Kritik daran, dass Medienberichte Einfluss auf die Entscheidung genommen hätten. Er sagte, rechte Medien verbreiteten Unwahrheiten und dies habe dazu geführt, dass die größte Fraktion im Deutschen Bundestag ihre Haltung änderte

Dennis Radtke (Archiv)
Politik Inland

CDU-Arbeitnehmerchef Radtke kritisiert eigene Partei scharf

Kritik an der CDU-Führung

CDU-Arbeitnehmerchef Dennis Radtke hat seine Partei angesichts der aktuellen Umfragewerte scharf kritisiert und der Bundesregierung eine falsche Prioritätensetzung vorgeworfen.

Bewertung der Umfragewerte

„Die jüngsten Umfragen sind dramatisch“, sagte der CDU-Politiker dem „Focus“. Er betonte, die Partei müsse aufhören, sich bei der Stimmung im Land etwas vorzumachen und zu glauben, die Zustimmung steige automatisch, weil die Asylzahlen zurückgingen.

Forderung nach neuer Schwerpunktsetzung

Radtke mahnte, das Thema Migration sei nicht der einzige Hebel, um die AfD wirksam zu bekämpfen. Der Vorsitzende des Sozialflügels forderte die CDU auf, die Wohnungsnot in Deutschland stärker in den Fokus zu rücken

Alice Weidel
Politik Inland

AfD prüft Verfassungsbeschwerde wegen „Verdachtsfall“-Einstufung

AfD erwägt Verfassungsbeschwerde gegen „Verdachtsfall“-Einstufung

Nachdem das Bundesverwaltungsgericht eine Revision gegen die Urteile des Oberverwaltungsgerichts Münster zur Einstufung der AfD als „Verdachtsfall“ abgelehnt hat, prüft die Partei den Gang nach Karlsruhe. In einer am Dienstagabend veröffentlichten Stellungnahme erklärten die Parteivorsitzenden Tino Chrupalla und Alice Weidel: „Wir haben die Beschlüsse zur Kenntnis genommen.

Protest für AfD-Verbot (Archiv)
Politik Inland

AfD-Verbot: Thüringer Innenminister kritisiert Berliner Senatorin

Streit um AfD-Verbot zwischen Thüringer Innenminister und Berliner Senatorin

Thüringens Innenminister Georg Maier (SPD) kritisiert die Berliner Justizsenatorin Felor Badenberg (CDU) wegen ihrer Einschätzung zu einem bundesweiten AfD-Verbotsverfahren. Badenberg hatte ein solches Verfahren zu Wochenbeginn als aussichtslos bezeichnet. Maier wirft ihr daraufhin mangelnde Fachkenntnis vor

Matthias Platzeck (Archiv)
Politik Inland

SPD-Politiker verteidigen Russlandreisen von Platzeck

SPD-Politiker unterstützen Platzecks Russlandreisen

Der ehemalige SPD-Fraktionschef Rolf Mützenich hat die Russlandreisen seines Parteikollegen Matthias Platzeck verteidigt. Mützenich erklärte gegenüber dem „Spiegel“, er sei Platzeck und anderen ehemaligen Politikern dankbar, wenn sie uneigennützig durch Integrität und Erfahrung daran mitwirken wollten, den Krieg in der Ukraine in eine Waffenruhe zu überführen und später vielleicht zu einem Ende zu bringen

Alice Weidel am 20.07.2025
Politik Inland

Voigt wirft Weidel mangelnden Patriotismus vor

### Voigt kritisiert Weidel nach ARD-Interview

Der thüringische Ministerpräsident Mario Voigt (CDU) wirft der AfD-Co-Vorsitzenden Alice Weidel mangelnden Patriotismus vor. Hintergrund ist ein Interview Weidels in der ARD, in dem sie auf die Frage nach drei positiven Aspekten Deutschlands keine Antwort gegeben habe. Voigt begründete seinen Vorwurf am Montag im TV-Sender „Welt“ mit diesem Verhalten

Lautsprecher-Bus `Adenauer SRP+` (Archiv)
Politik Inland

ZPS verteidigt Störaktion bei Weidel-Interview

ZPS rechtfertigt Störaktion bei Weidel-Interview

Philipp Ruch, Gründer des Zentrums für Politische Schönheit (ZPS), hat die Störaktion beim ARD-Sommerinterview mit AfD-Chefin Alice Weidel verteidigt. Ruch erklärte, die AfD habe kein Anrecht auf ein Sommerinterview

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