Militär

Deutsche Kriegsschiffe (Archiv)
Politik Inland

Ökonom beklagt „Führungsvakuum“ in Rüstungspolitik

Schularick fordert rasche Verringerung militärischer Abhängigkeit von USA

Der Wirtschaftsforscher Moritz Schularick sieht ein „Führungsvakuum in der Rüstungspolitik“ und fordert Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) auf, die militärische Abhängigkeit Europas von den USA zügig zu verringern.

Appell an Bundesregierung und Verteidigungsministerium

Schularick erklärte, Europa müsse bei der Verteidigung „auf eigenen Beinen stehen“ und dürfe nicht von den „MAGA-USA“ abhängig bleiben. Verteidigungsminister Boris Pistorius solle den Auftrag erhalten, gemeinsam mit europäischen Partnern die USA und ihre Fähigkeiten perspektivisch zu ersetzen, sagte der Präsident des Kiel Instituts für Weltwirtschaft (IfW) der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (Donnerstagsausgabe)

Franziska Brantner (Archiv)
Politik Inland

Brantner kritisiert Zurückhaltung von Merz bei Sicherheitsgarantien

Kritik an Merz-Äußerung zu möglichem Ukraine-Einsatz

Grünen-Chefin Franziska Brantner hat die Ankündigung von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) kritisiert, die Bundeswehr nicht direkt an einem möglichen Schutz der Ukraine durch europäische Truppen zu beteiligen.

Aussagen von Franziska Brantner

Brantner sagte der „Rheinischen Post“ (Donnerstagsausgabe), Europa dürfe sich nicht wegducken, falls es zu einem Waffenstillstand oder Friedensschluss komme, der international abgesichert werden müsse

Bundeswehr-Soldaten (Archiv)
Politik Inland

Linnemann will keine deutschen Soldaten in Ukraine zusagen

CDU-Generalsekretär Linnemann zu Bundeswehreinsatz in der Ukraine

CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann will nach der Einigung über Sicherheitsgarantien auf dem Gipfel in Paris keine Bundeswehrsoldaten für einen Einsatz direkt in der Ukraine zusagen. Deutschland sei dazu bereit, Frieden abzusichern, es gehe dabei aber primär um Nato-Gebiet, sagte Linnemann den Sendern RTL und ntv

Bundeswehr-Soldat (Archiv)
Politik Inland

Merz stellt deutsche Kräfte für Ukraine-Waffenruhe in Aussicht

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat eine mögliche militärische Beteiligung Deutschlands zur Absicherung eines künftigen Waffenstillstands in der Ukraine in Aussicht gestellt. Nach einem Treffen der Verbündeten der Ukraine in Paris erklärte Merz am Dienstag, Deutschland sei bereit, Kräfte für die Ukraine „auf benachbartem Nato-Gebiet einzumelden“. Über Art und Umfang eines deutschen Beitrags müssten Bundesregierung und Deutscher Bundestag entscheiden, sobald die genannten Bedingungen geklärt seien

Omid Nouripour (Archiv)
Politik Inland

Nouripour: Europa muss „souveräne Großmacht“ werden

Nach dem US-Angriff auf Venezuela hat Bundestagsvizepräsident Omid Nouripour (Grüne) gefordert, Europa müsse sicherheitspolitisch zu einer „souveränen Großmacht“ werden. „Die EU darf außen- und sicherheitspolitisch nicht länger am Katzentisch sitzen“, sagte Nouripour den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Montagsausgaben)

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