Militär

Bundeswehr-Soldaten (Archiv)
Wirtschaft

IW: Viele Unternehmen schlecht für Krisen- und Kriegsfall gerüstet

Das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) warnt, dass deutsche Unternehmen möglicherweise unzureichend auf Spannungs- und Verteidigungsfälle vorbereitet sind. Eine unveröffentlichte Studie, über die die „Süddeutsche Zeitung“ berichtet, betont die Notwendigkeit, die Wirtschaft systematisch in die Gesamtverteidigung und Abschreckung gegenüber Russland einzubeziehen. Die IW-Volkswirte stützen sich auf eine Befragung von über 1.000 Firmen. 86 Prozent der Unternehmen geben an, sich bereits wirksam gegen Cyberattacken zu schützen

Schild `Stand with Ukraine` liegt auf dem Boden (Archiv)
Politik Inland

Ukraine-Gespräche: Hardt übt scharfe Kritik an Russland

Nach den Gesprächen über ein Ende des Ukrainekriegs in Abu Dhabi kritisierte Jürgen Hardt, außenpolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Russland scharf. In der „Rheinischen Post“ sagte er, dass die Gespräche erneut ergebnislos blieben und Russland mit seinen Maximalforderungen Fortschritte verhindert habe

Boris Pistorius am 20.01.2026
Politik Inland

Pistorius widerspricht Trump-Aussagen zu Afghanistan-Einsatz

Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) widerspricht US-Präsident Donald Trump. Trump hatte europäischen Nato-Soldaten einen schwachen Einsatz im Afghanistankrieg vorgeworfen. Pistorius sagte der „Bild“: „Unsere Bundeswehr stand bereit, als unsere amerikanischen Verbündeten nach dem islamistischen Terroranschlag von 2001 um Unterstützung gebeten haben.

Bundeswehr-Soldaten (Archiv)
Vermischtes

Nato-General: Allianz will an Ostflanke „heiße Zone“ einrichten

Nato plant Aufrüstung an der Grenze zu Russland

Die Nato beabsichtigt, in den kommenden zwei Jahren ihre Präsenz an der Grenze zu Russland deutlich zu verstärken. Dies umfasst die Einlagerung von mehr Waffen und Munition in den Nato-Grenzstaaten.

Verteidigungskonzept „Eastern Flank Deterrence Line“

Brigadegeneral Thomas Lowin, Vizechef des Stabes für Operationsführung im Nato-Landkommando in Izmir, erklärte der „Welt am Sonntag“, dass größere Vorräte an Waffen- und Munitionsdepots vorgesehen sind. Diese sollen zur Wiederbewaffnung der Verteidigungssysteme und zur Ausrüstung der Nato-Streitkräfte dienen.

Mehrschichtiges Verteidigungssystem

Laut Lowin plant die Nato, ein komplexes, mehrschichtiges Verteidigungssystem entlang der Grenze zu Russland und Weißrussland aufzubauen. Neben konventionellen Truppen sollen Hindernisse und Technik eingesetzt werden, um eine automatisierte Zone zu schaffen, die der Gegner überwinden muss.

Mit diesen Plänen spricht erstmals ein Nato-General öffentlich über das neue Verteidigungskonzept, das als „Eastern Flank Deterrence Line“ (EDFL) bezeichnet wird

Kurden-Demo (Archiv)
Politik Inland

Kurdischstämmige Abgeordnete fordern von Merz Druck auf Syrien

Angesichts der andauernden Kämpfe in Syrien haben kurdischstämmige Bundestagsabgeordnete die internationale Gemeinschaft und die Bundesregierung zu politischem Druck aufgerufen. In einem von Kassem Taher Saleh (Grüne), Gökay Akbulut und Cansu Özdemir (Linke) sowie Serdar Yüksel (SPD) unterzeichneten Papier fordern sie, die Angriffe zu beenden und den Schutz der Zivilbevölkerung sicherzustellen. Zudem warnen sie vor einer weiteren Destabilisierung der kurdischen Regionen in Nord- und Ostsyrien. Der „Spiegel“ berichtet über die Erklärung

Nach oben scrollen