Bundesjustizministerin plant Maßnahmen gegen überhöhte Ticketpreise
Bundesjustizministerin Stefanie Hubig (SPD) hat angekündigt, gegen überhöhte Preise auf dem Ticketzweitmarkt vorzugehen. „Ein Blick in andere Länder zeigt: Auch auf nationaler Ebene kann man den Ticketzweitmarkt wirksam regulieren. Diese Möglichkeiten will ich nutzen“, sagte Hubig der „Bild“.
Regulierung des ticketzweitmarkts
Konzerte, Fußballspiele und andere Veranstaltungen sollten nicht nur für diejenigen zugänglich sein, die sich die hohen Preise auf dem Zweitmarkt leisten können, so Hubig. Hintergrund ist ein offener Brief von 65 Künstlern,die strengere Regeln gegen Ticket-Abzocker fordern. Das Bundesjustizministerium bestätigte der “Bild“, dass derzeit an einer Umsetzung zur Regulierung des Ticketzweitmarkts gearbeitet werde.
Verbraucherschutz im fokus
Hubig betonte die Notwendigkeit strengerer Regeln für den Ticketzweitmarkt. Ein möglicher Schritt sei, überzogene Preisaufschläge beim Weiterverkauf zu begrenzen. Gleichzeitig müsse der private weiterverkauf von Tickets möglich bleiben und dürfe nicht unnötig kompliziert werden. „Es geht darum, kommerzielle Geschäftemacherei einzudämmen – im Interesse von Fans, Künstlerinnen und Künstlern sowie Sportlerinnen und Sportlern.“



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