Roth plädiert für mehr Trainerinnen in der Männer-Bundesliga

Claudia Roth (Archiv)
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Claudia Roth fordert mehr Trainerinnen in der Männer-Bundesliga

Claudia Roth fordert mehr Trainerinnen in der Bundesliga

Die frühere Kulturstaatsministerin Claudia Roth (Grüne) setzt sich für mehr Trainerinnen in der Männer-Bundesliga ein. Sie bezieht sich dabei auf das Beispiel von Union Berlin.“Das Geschlecht darf bei der Besetzung solcher Posten keine Rolle spielen, in der Bundesliga wie in jedem anderen Bereich“, sagte Roth dem „Spiegel“. Frauen hätten bewiesen, dass sie als Führungskräfte mindestens genauso gut geeignet seien wie Männer.

Einfluss weiblicher Führungskräfte

roth äußerte die Hoffnung, dass der „toxische umgang“ im Profifußball durch weibliche Führungskräfte zurückgehen könnte. Dies wäre ein Gewinn für den Profifußball, so Roth.

Lob für Union Berlin

Roth lobte den 1. FC Union Berlin, der Marie-Louise Eta zur ersten Cheftrainerin in der Geschichte der Männer-Fußball-Bundesliga ernannt hat. Eta sieht sich jedoch in sozialen Medien teils mit Hetze und Häme konfrontiert.

Unterstützung durch den Verein

„Union Berlin macht aktuell wirklich alles richtig, indem sich die Verantwortlichen und der Verein öffentlich hinter sie stellen und das Verhalten dieser sogenannten Fans klar verurteilen“, sagte Roth. Der Verein zeige damit die notwendige Haltung.

Kompetenz und Rückhalt

Eta sei eine „ausgewiesene Fußballfachfrau“, die alle Voraussetzungen mitbringe, an denen auch männliche Kollegen gemessen würden. roth betonte die Bedeutung des Bewusstseins um die eigene Kompetenz als Schutzschild gegen Häme und Hetze sowie den Rückhalt aus dem Umfeld.

Roths Engagement im Fußball

Claudia Roth ist mitglied des FC Augsburg und Vizevorsitzende des Kuratoriums der Kulturstiftung des Deutschen Fußball-Bundes (DFB).


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