Die Gesellschafterversammlung des CISPA Helmholtz-Zentrums für Informationssicherheit hat am 22. Juni 2026 beschlossen, eine externe und unabhängige Prüfung einzuleiten. Gegenstand sind nach Angaben der Gesellschafterversammlung öffentlich erhobene Vorwürfe zur internationalen Einbindung von Forschungsaktivitäten des Zentrums.
Meyer: Mitarbeiter brauchen Klarheit
Der St. Ingberter Oberbürgermeister Dr. Ulli Meyer hat daraufhin eine zügige Aufklärung gefordert. In einer Mitteilung erklärte er:
„Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des CISPA brauchen Klarheit über die aktuelle Situation und die weiteren Schritte. Gleichzeitig ist es wichtig für den Wissenschaftsstandort Saarland und St. Ingbert, dass die Vorwürfe schnell, unabhängig und vollständig aufgearbeitet werden.“
Meyer äußerte sich auch zu CISPA-Gründer Michael Backes:
„Michael Backes ist ein weltweit renommierter Wissenschaftler. Er ist Saarländer, St. Ingberter und der entscheidende Motor des Erfolgs des CISPA. Ohne sein Engagement wäre das CISPA im Saarland nicht entstanden. Gerade deshalb ist eine transparente und lückenlose Klärung der Vorwürfe in den Medien jetzt so wichtig – im Interesse aller Beteiligten und des gesamten Standorts Saarland.“
Standort St. Ingbert gesichert
Nach Angaben der Stadt St. Ingbert ist die Ansiedlung des CISPA am Standort St. Ingbert weiterhin gesichert. Entsprechende Verträge sicherten demnach sowohl den Neubau als auch die Ansiedlung ab.



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