Das Berufsbildungszentrum St. Ingbert Willi-Graf-Schule bekommt einen Schulgarten. Umweltministerin Petra Berg überreichte Schulleiterin Nicole Luckas am 21. Mai einen Zuwendungsbescheid in Höhe von 4.948 Euro. Das Geld stammt aus Landesmitteln zur Förderung von Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE).
Was entsteht auf dem Schulgelände
Im Rahmen des Projekts sind mehrere Maßnahmen geplant. Eine Einzäunung soll das Gelände abgrenzen, verschiedene Sitzgelegenheiten zum Lernen und Verweilen einladen. Als zentrales Element ist eine terrassenartige Sitzecke vorgesehen, die laut Mitteilung Platz für 20 bis 25 Personen bietet und für Unterrichtseinheiten im Freien genutzt werden soll.
Darüber hinaus werden mehrere Beete angelegt, die von Klassen oder Projektgruppen betreut werden können. Themen wie Botanik, Ernährung, Klimaanpassung und nachhaltige Ressourcennutzung sollen dort praxisnah vermittelt werden.
Lebensraum für Tiere und Pflanzen
Zur Förderung der biologischen Vielfalt sind nach Angaben des Umweltministeriums außerdem folgende Elemente geplant:
- Blühflächen
- Insektenhotels
- Totholzelemente
- Kleine Wasserstellen
Diese Maßnahmen sollen den Schulgarten zugleich zu einem Lebensraum für Tier- und Pflanzenarten machen.
Ministerin Berg zum Projekt
„Die Potenziale von Schulgärten sind vielfältig: Sie vermitteln den Jugendlichen Kenntnisse im Anbau von Nutzpflanzen und fördern überdies Werte wie Wertschätzung und Achtsamkeit gegenüber natürlichen Ressourcen. Darüber hinaus stärken sie soziale Kompetenzen und den respektvollen Umgang miteinander und mit der Umwelt.“



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