Beim Nationalen Gießereidialog 2026 in Berlin hat das Saarland gemeinsam mit weiteren Bundesländern, dem Bundesverband der Deutschen Gießerei-Industrie (BDG) und der IG Metall ein Positionspapier erarbeitet und der Bundesregierung übergeben. Saarlands Wirtschaftsminister Jürgen Barke nahm an der Veranstaltung teil und betonte die Bedeutung der Branche für den Industriestandort Deutschland und das Saarland.
Forderungen im Positionspapier
Das gemeinsam erarbeitete Papier richtet sich mit mehreren konkreten Forderungen an die Bundesregierung:
- Wirksame Entlastung energieintensiver Unternehmen bei den Stromkosten
- Abbau bürokratischer Hürden
- Verlässliche Rahmenbedingungen für die klimaneutrale Transformation
- Stärkerer Schutz vor internationalen Wettbewerbsverzerrungen
Darüber hinaus spricht sich das Papier dafür aus, Gießerei-Erzeugnisse möglichst umfassend in die EU-Stahl-Safeguards sowie den CO₂-Grenzausgleichsmechanismus der Europäischen Union einzubeziehen.
Barke: Gießerei-Industrie sichert Arbeitsplätze im Saarland
Minister Barke begründete das Engagement des Saarlandes mit der wirtschaftlichen Bedeutung der Branche für die Region:
„Die Gießerei-Industrie ist ein unverzichtbarer Bestandteil unserer industriellen Wertschöpfung und sichert zahlreiche Arbeitsplätze – gerade auch im Saarland. Damit das so bleibt, brauchen unsere Unternehmen wettbewerbsfähige Energiepreise, eine sichere Energieversorgung, weniger Bürokratie und faire Wettbewerbsbedingungen auf den internationalen Märkten.“
Barke ergänzte, das Saarland bringe sich aktiv in die industriepolitische Debatte ein:
„Unser Ziel ist klar: Die Gießerei-Industrie soll auch künftig eine starke Zukunft am Standort Deutschland und im Saarland haben. Wer die Gießerei-Industrie stärkt, stärkt Wertschöpfung, Innovation und industrielle Arbeitsplätze.“



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