Die Regionalversammlung des Regionalverbandes Saarbrücken hat der Anmietung eines zusätzlichen Schulstandortes für die Regenbogenschule Emmersweiler zugestimmt. Die Dependance entsteht im ehemaligen Grundschulgebäude in der Forststraße im Großrosselner Ortsteil Dorf im Warndt. Der Schulbetrieb ist nach Angaben des Regionalverbandes für den 10. August 2026 – den Beginn des kommenden Schuljahres – geplant.
Wachsende Schülerzahlen machen Erweiterung nötig
An der Regenbogenschule Emmersweiler werden derzeit rund 85 Kinder und Jugendliche mit sonderpädagogischem Förderbedarf im Bereich geistige Entwicklung unterrichtet. Der Regionalverband begründet die Erweiterung mit stetig steigenden Schülerzahlen und einem wachsenden Bedarf an Schulraum im Bereich der Förderschulen.
Umbau läuft – Spezialmobiliar und Schülertransport geplant
Im Gebäude laufen derzeit noch bauliche Maßnahmen, um die Räumlichkeiten für den Schulbetrieb herzurichten. Neben Unterrichtsräumen sollen laut Regionalverband auch Differenzierungs- und Therapieräume sowie geschützte Aufenthaltsbereiche eingerichtet werden.
Regionalverbandsdirektorin Dr. Carolin Lehberger wird in der Mitteilung zitiert:
„Wir möchten den Kindern und Jugendlichen einen modernen, sicheren und zeitgemäßen Lernort bieten. Neben Unterrichtsräumen entstehen auch Differenzierungs- und Therapieräume sowie geschützte Aufenthaltsbereiche. Die neue Außenstelle wird damit gezielt auf die besonderen Bedürfnisse der Schülerinnen und Schüler ausgerichtet.“
Zu den weiteren Maßnahmen zählen nach Angaben des Regionalverbandes:
- Ausstattung der Räume mit geeignetem Spezialmobiliar
- Sicherstellung der Mittagsverpflegung durch einen Caterer
- Einrichtung eines bedarfsgerechten Schülertransports
- Einfriedung des Außenbereichs für einen geschützten Schulhof
Zwei-Pädagogen-System wie an der Hauptschule
Der Unterricht an der Dependance soll nach demselben Modell organisiert werden wie an der Regenbogenschule Emmersweiler: im sogenannten Zwei-Pädagogen-System, bei dem Lehrkräfte, pädagogische Fachkräfte und Eingliederungshilfen gemeinsam tätig sind.
Das Gebäude in Dorf im Warndt stand bis 2009 noch im Dienst einer Nachmittagsbetreuung, danach nutzte es nach Angaben des Regionalverbandes die Cura-Med.


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