Zwei Tatverdächtige nach Schmierereien in Friedrichsthal ermittelt

Polizei klärt Taten an Friedrichsthaler Schule auf

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Nach mehreren Sachbeschädigungen an der Montessori-Gemeinschaftsschule in Friedrichsthal hat die Landespolizeidirektion zwei Tatverdächtige ermittelt. Den 18-Jährigen wird vorgeworfen, im Frühjahr 2026 unter anderem Hakenkreuz-Graffiti an der Schule angebracht zu haben.

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Nach intensiven Ermittlungen konnte die Landespolizeidirektion nach eigenen Angaben zwei 18-jährige Tatverdächtige im Zusammenhang mit mehreren Sachbeschädigungen an der Montessori-Gemeinschaftsschule in Friedrichsthal ermitteln. Zu den Taten war es im Frühjahr dieses Jahres gekommen, unter anderem in Form von Hakenkreuz-Graffiti.

Wegen des Anfangsverdachts auf Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen hatte frühzeitig die Abteilung Staatsschutz der Landespolizeidirektion die Ermittlungen übernommen, in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Saarbrücken. Im Zuge der Ermittlungen habe sich der Tatverdacht gegen die beiden Heranwachsenden erhärtet, teilte die Polizei mit. Die Tatverdächtigen stammen demnach aus dem Regionalverband Saarbrücken sowie aus dem Landkreis Bernkastel-Wittlich. Bei Durchsuchungsmaßnahmen seien tatrelevante Beweismittel sichergestellt und den Tatverdächtigen zugeordnet worden.

Innenminister Reinhold Jost dankte den beteiligten Polizeidienststellen für die Zusammenarbeit und den schnellen Ermittlungserfolg. Nach derzeitigem Ermittlungsstand liegen bei beiden Tatverdächtigen bislang keine Hinweise auf eine rechtsideologische Gesinnung vor. Die Ermittlungen dauern an.

Es war nicht der erste Vorfall dieser Art an der Schule. Bereits nach den Osterferien waren mehrere Mauern beschmiert worden, unter anderem mit einem Hakenkreuz und weiterer extremistischer Symbolik. Auch Kunstwerke von Schülerinnen und Schülern waren dabei überdeckt worden. Im Sommer kam es zu weiteren, umfangreicheren Schmierereien, bei denen auch Fenster und Fensterrahmen beschädigt wurden. Die Schule bezifferte den entstandenen Sachschaden zu diesem Zeitpunkt auf 5.000 bis 6.000 Euro.

Die Schule hatte auf die wiederholten Vorfälle unter anderem mit Präventionsarbeit reagiert, etwa durch das Anbringen von Porträts historischer Persönlichkeiten als Zeichen gegen Rassismus. Zudem war die Installation von Überwachungskameras diskutiert worden.

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