SPD-Wahlschlappe in Rheinland-Pfalz
Nach der Wahlniederlage der SPD bei der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz hat Ministerpräsident Alexander Schweitzer (SPD) bekräftigt, nicht in ein Kabinett von CDU-Wahlsieger Gordon Schnieder eintreten zu wollen. Schweitzer erklärte am Sonntagabend bei der ARD, er werde seine Aufgabe als Ministerpräsident bis zum letzten Tag engagiert wahrnehmen.
Wahlergebnisse und Koalitionsaussichten
Die SPD erzielte bei der Wahl am Sonntag ihr schlechtestes Ergebnis in der Landesgeschichte. Laut Hochrechnungen von ARD und ZDF kommt die SPD auf durchschnittlich 25,8 prozent. Die CDU wird mit 30,7 Prozent stärkste Kraft. Basierend auf den Aussagen der Parteien vor der Wahl deutet alles auf eine Große Koalition mit Schnieder an der Spitze hin.Über 4.400 von 4.694 Wahlbezirken sind bereits ausgezählt.
Weitere Ergebnisse
Die AfD folgt mit 20 Prozent auf dem dritten Platz und konnte ihr Ergebnis mehr als verdoppeln. Die Grünen, derzeit Teil der Ampelkoalition in mainz, erreichen 7,9 Prozent. Die FDP mit 2,1 Prozent und die Freien Wähler mit 4,2 Prozent scheitern am Einzug in den Landtag. Die Linke verfehlt mit 4,4 Prozent ebenfalls die Fünf-Prozent-Hürde.











