Berus weiht umgestalteten Johann-Schneider-Platz ein

Innenministerium und Umweltministerium fördern Neugestaltung des Dorfplatzes mit zusammen rund 554.000 Euro

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Die Gemeinde Überherrn hat den Johann-Schneider-Platz im Ortsteil Berus neu gestaltet und eingeweiht. Das saarländische Innenministerium stellte dafür rund 154.000 Euro bereit, das Umweltministerium förderte die Maßnahme mit 400.000 Euro.

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Der Johann-Schneider-Platz im saarländischen Berus ist neu gestaltet und offiziell eingeweiht worden. Die Gemeinde Überherrn erhielt für das Projekt eine ergänzende Bedarfszuweisung des saarländischen Innenministeriums in Höhe von 153.846 Euro. Das Ministerium für Umwelt, Klima, Mobilität, Agrar und Verbraucherschutz förderte die Maßnahme im Rahmen der nachhaltigen Dorfentwicklung mit weiteren 400.000 Euro.

Neue Ausstattung für den Dorfplatz

Im Zuge der Neugestaltung wurden nach Angaben des Innenministeriums unter anderem folgende Maßnahmen umgesetzt:

  • Rasen und Pflastersteine zur Gliederung der Platzfläche
  • Pflanzung von Bäumen und Büschen
  • Errichtung einer barrierefrei erreichbaren Aussichtsplattform mit Sitzgelegenheit
  • Bau von Sitzmauern
  • Installation eines energieeffizienten Beleuchtungssystems

Stimmen zur Einweihung

Innenminister Reinhold Jost erklärte bei der Einweihung:

„Lebendige Ortskerne und moderne Begegnungsräume sind entscheidend für die Lebensqualität in unseren Gemeinden; damals wie heute spielen Dorfplätze dabei eine große Rolle, denn sie bilden den Dreh- und Angelpunkt des sozialen Miteinanders. Mit dem umgestalteten Johann-Schneider-Platzes erhält Berus dementsprechend eine einladende Örtlichkeit, an der die Dorfgemeinschaft zusammenkommen kann, um sich auszutauschen und gemeinsam zu feiern.“

Umweltministerin Petra Berg betonte den ökologischen Aspekt des Projekts:

„Gerade in unserer schnelllebigen, digitalen Zeit sind reale Orte eines gemeinschaftlichen Miteinanders essenziell. Sie tragen zu einem harmonischen Ortsbild und einem lebendigen Dorfleben über alle Generationen hinweg bei. Entsiegelte Flächen und Beschattung durch Pflanzen stärken zudem Umwelt, Klima und Artenvielfalt im Ort.“

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