Entschärfung beim Stellenabbau erwartet
Die ursprünglich befürchteten hohen Jobverluste beim geplanten Konzernumbau von Volkswagen zeichnen sich nach Angaben des „Handelsblatt“ ab. Nach Informationen mehrerer Insider wird inzwischen nicht mehr damit gerechnet, dass in Deutschland bis 2030 mehr als 100.000 Jobs wegfallen.
Einschätzungen von Konzernspitze und Betriebsrat
Äußerungen von Oliver blume
Konzernchef Oliver Blume hatte zuletzt erklärt,dass von einem zusätzlichen rechnerischen Anpassungsbedarf von rund 50.000 Stellen weltweit etwa die Hälfte auf Deutschland entfalle. Zusammen mit den bereits vereinbarten rund 50.000 Stellen ergäbe das eine Größenordnung von rund 75.000 Jobs bis 2030.
Warnung von daniela Cavallo
Betriebsratschefin Daniela Cavallo hatte am Dienstag nach einer Betriebsversammlung in Wolfsburg gewarnt, dass in Deutschland bis zu 115.000 Jobs bei VW auf der Kippe stehen. Dieses Szenario setzt jedoch voraus, dass im kommenden Jahrzehnt zusätzlich alle vier gefährdeten Werke in Emden, hannover, Zwickau und Neckarsulm ohne Anschlusslösung schließen.Laut „Handelsblatt“ gilt dieses Szenario intern als unwahrscheinlich.
Stand der Verhandlungen und nächste Schritte
Am Freitag befasst sich der Aufsichtsrat erneut mit Blumes Zukunftsplan. Eine Gesamteinigung gilt weiterhin als schwierig. nach „Handelsblatt“-Informationen wird erwogen, sowohl die Zukunft der vier Werke als auch die geplante Ausgründung der Marke VW und des Komponentengeschäfts aus dem aktuellen Paket herauszunehmen.Niedersachsen drängt als Vermittler darauf,die Neuordnung im kommenden Jahr gründlicher zu prüfen.


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