Volkswagens Konzernchef fordert selbstbewusste EU-Position
volkswagens Konzernchef Oliver Blume hat nach der Rede von US-Präsident Donald Trump in Davos eine selbstbewusste linie Europas gefordert. Blume erklärte gegenüber dem „Handelsblatt“, dass die EU auf die Zoll-Drohungen „richtig“ reagiert habe. „europa hat viele Stärken und kann mit Selbstvertrauen agieren.Deshalb sind klare Positionen wichtig“, sagte er.
Investitionen an Zollentlastung geknüpft
Blume knüpft neue US-Investitionen an eine Entlastung bei den Zöllen. „Bei einer unveränderten Belastung durch die Zölle ist eine große zusätzliche Investition nicht finanzierbar“, betonte er. Dies gelte auch für ein mögliches Audi-werk in den USA, für das im Konzern seit Monaten konkrete Pläne diskutiert werden.
Auswirkungen der Zölle auf Audi und Porsche
Audi und Porsche sind vom US-Zollregime besonders stark betroffen. Audi sollen die Zölle im vergangenen Jahr 1,3 Milliarden Euro gekostet haben.Auch zu Porsche äußerte Blume, dass man in den USA „kaum Geld verdient“ habe. Der 57-Jährige hatte den Sportwagenbauer bis zum Jahresende als Vorstandschef geführt und konzentriert sich seit diesem Jahr vollständig auf den Konzern.











