VDA fordert Umsetzung des Handelsabkommens
Vor dem Hintergrund neuer zolldrohungen aus den USA hat die Chefin des Verbands der Automobilindustrie (VDA), Hildegard Müller, die EU aufgefordert, das im Sommer 2025 vereinbarte Handelsabkommen umzusetzen. „Das Handelsabkommen, das zwischen der EU und den USA vereinbart wurde, muss von beiden Seiten eingehalten werden“, sagte Müller dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“.
Appell zur Deeskalation
Müller betonte die Notwendigkeit, dass die EU ihren Teil der Abmachungen umsetzt und rief beide Seiten zur Deeskalation und zu gesprächen auf. Sie verwies darauf, dass die Wettbewerbsfähigkeit des Produktionsstandortes in den Händen von Berlin und brüssel liege. „Die EU diskutiert stattdessen zu viel über Abschottung und Protektionismus“, kritisierte Müller. Abschottung könne handelspolitische Konflikte verschärfen und der deutschen Wirtschaft schaden.“Wir brauchen mehr offene Märkte, nicht weniger“, so Müller.
Investitionen und Wachstum
Auf die Frage nach einer möglichen Korrektur der CO2-Vorgaben durch Brüssel sagte Müller: „Wir müssen nicht gerettet werden. Wir wollen investieren und produzieren und zu Wachstum,Wohlstand und Beschäftigung beitragen.“ Sie betonte,dass neben der Elektromobilität alle Antriebe weltweit genutzt werden.



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