Tarifabschluss für Beschäftigte in Chemie- und Pharmabranche

Industrieanlage (Archiv)

In den Tarifverhandlungen für die Chemie- und Pharmabranche haben sich die IG BCE und der BAVC geeinigt

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Einigung in Tarifverhandlungen der Chemie- und Pharmabranche

Die tarifverhandlungen für die Chemie- und Pharmabranche zwischen der Branchengewerkschaft IG BCE und dem Arbeitgeberverband BAVC haben zu einer Einigung geführt. Beide Seiten teilten dies am Mittwoch mit.

Details der Vereinbarung

Von März bis Dezember 2026 bleiben die Tarifentgelte unverändert. Ab Januar 2027 erfolgt eine Entgelterhöhung von 2,1 Prozent, gefolgt von einer weiteren Erhöhung um 2,4 prozent ab Januar 2028. Die Vereinbarung hat eine Laufzeit von 27 Monaten bis Ende Mai 2028. Sie umfasst auch Maßnahmen zur Stabilisierung der Branche, darunter die Weiterentwicklung des Demografie-Tarifvertrags zu einem Transformations-Tarifvertrag.

Stimmen zur Einigung

Matthias Bürk, Verhandlungsführer des BAVC, erklärte, der Tarifabschluss bringe den Unternehmen „die dringend benötigte Entlastung“. „dauerhaft mehr zahlen die Arbeitgeber erst ab 2027 – und das zu krisengerechten Konditionen.“ Die lange Laufzeit biete den Unternehmen ein hohes Maß an Planungssicherheit. „Zugleich betreten wir tarifpolitisches neuland mit unserem Transformations-Tarifvertrag.“

Optionen für Unternehmen

Unternehmen, die nicht wesentlich von der Krise betroffen sind, können die Tariferhöhungen um drei Monate vorziehen. In diesem Fall beraten zunächst die Betriebsparteien über die Nutzung dieser Option, die abschließende Entscheidung trifft der Arbeitgeber.

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