Studie: Finanzielle Sorgen und politisches Misstrauen prägen Ängste

R+V Versicherung am 01.10.2026

Die steigenden Lebenshaltungskosten haben sich 2026 als größte Sorge der Deutschen herausgestellt. <h3>Hauptteil</h3>

Gevita Tagesresidenz

Die steigenden Lebenshaltungskosten haben sich 2026 als größte Sorge der Deutschen herausgestellt. Das geht aus der am donnerstag veröffentlichten R+V-Studie „Die Ängste der Deutschen“ hervor, die seit 1992 jährlich durchgeführt wird. „Die Menschen erleben tagtäglich, wie kostspielig der Alltag inzwischen ist“, sagte Grischa Brower-Rabinowitsch am Donnerstag in Berlin.

Zentrale ergebnisse

Lebenshaltungskosten

59 prozent der Befragten befürchten, dass ihr Geld nicht mehr zum Leben reicht. Diese Sorge hat im Vergleich zum Vorjahr um sieben Prozentpunkte zugenommen. In Westdeutschland teilen 60 Prozent diese Angst. In Ostdeutschland sind es 53 Prozent.

Steuererhöhungen und Leistungskürzungen

53 Prozent der deutschen befürchten, dass der Staat zur Finanzierung von Sozialversicherungen, Verteidigung und Infrastruktur auf höhere Abgaben zurückgreifen könnte. Diese Sorge ist im Vergleich zum Vorjahr von Platz drei auf Platz zwei vorgerückt. Die Befragten sehen die steigenden Ausgaben als Bedrohung für ihre finanzielle Sicherheit. Sie fragen sich, wer die Kosten der Modernisierung tragen wird.

Vertrauen in die Politik

48 Prozent der bevölkerung äußerten die Befürchtung, dass die Politik von ihren Aufgaben überfordert ist. Die politische Arbeit wurde mit einem Notendurchschnitt von 4,1 bewertet. die Enttäuschung über die politische Führung und die wirtschaftliche Unsicherheit tragen zu einem kollektiven Vertrauensverlust in die Zukunft des Landes bei.

Hintergrund

Die R+V-Studie „Die Ängste der Deutschen“ wird seit 1992 jährlich durchgeführt.

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