Produktion von Benzin und Diesel im 1. Halbjahr 2026 gestiegen

Tankstelle am 30.09.2026

Benzin- und Dieselproduktion in Deutschland gestiegen.<h3>Hauptteil</h3>1. Hj. 2026: Raffinerien 11,0 Mio t Motorenbenzin (inkl. Flugbenzin), 3,4Mrd€

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Die Produktion von Benzin und Diesel in Deutschland ist zuletzt gestiegen, wie das Statistische ‍Bundesamt (Destatis) am Donnerstag mitteilte.

Produktion

Benzin

Im​ 1.Halbjahr 2026 ​haben die ⁤Raffinerien in ​Deutschland 11,0 Millionen Tonnen Motorenbenzin (einschließlich Flugbenzin) hergestellt. Das waren ‍1,8 Prozent mehr ‍als im 1. Halbjahr 2025 mit 10,8⁤ Millionen ‌Tonnen. Der Wert des produzierten Benzins lag bei 3,4 ⁣Milliarden ‌Euro und stieg um 16,7 Prozent gegenüber 2,9 milliarden Euro im 1. halbjahr 2025.

Diesel

Im 1. Halbjahr 2026 wurden ⁢15,8 Millionen Tonnen Dieselkraftstoff für Straßen- und Schienenfahrzeuge produziert. Ein Jahr​ zuvor waren es 14,4 Millionen Tonnen. Die Produktionsmenge stieg damit um 9,4 Prozent. Der Wert der⁤ Produktion⁤ erhöhte sich‍ um ‍42,4 ‍Prozent⁣ auf 6,4 Milliarden ​Euro gegenüber ​4,5 Milliarden Euro im Vorjahreszeitraum.

Importe und exporte

Importe

Im 1. Halbjahr 2026⁣ wurden 525.000 Tonnen Motorenbenzin ‍(ohne⁤ Flugbenzin) nach ​Deutschland ⁢importiert. Das‌ waren 23,0 Prozent weniger als im 1. Halbjahr 2025‌ mit 682.000 Tonnen. Der‌ Wert der eingeführten ⁤Benzine sank⁤ leicht ​auf 479 Millionen Euro (-2,5 Prozent).
von Dieselkraftstoff (Gasöl) wurden 858.000 Tonnen ⁣eingeführt. Das waren 23,9 Prozent weniger als im ‍Vorjahreszeitraum⁤ mit 1,12 Millionen Tonnen. Der Wert der eingeführten Diesel ⁤stieg⁣ um 5,8 Prozent auf 845⁢ Millionen Euro.

Exporte

Deutschland exportierte im 1. ⁣halbjahr ‌2026 mehr Kraftstoff als es importierte.Von Motorenbenzin ‌(ohne Flugbenzin) wurden​ 1,66 Millionen tonnen‍ ausgeführt.⁢ Das waren 3,5 Prozent⁤ weniger⁢ als⁤ im Vorjahreshalbjahr mit 1,72 Millionen ‍Tonnen.⁤
Von Dieselkraftstoff (Gasöl) wurden ⁤2,06 Millionen Tonnen ausgeführt. Das waren 18,7 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum mit 1,74 Millionen Tonnen.

Herkunftsländer

Wichtigstes Herkunftsland des‌ nach Deutschland‌ importierten Benzins waren die Niederlande mit 52,1 Prozent oder ⁢274.000 Tonnen im 1. Halbjahr‍ 2026. ⁣Weitere 26,1 Prozent beziehungsweise ‍137.000 Tonnen kamen aus‌ Tschechien und 11,9​ Prozent beziehungsweise 63.000 Tonnen aus⁤ Österreich. ‌
Der ⁤größte Teil des eingeführten diesels kam aus Belgien mit 55,1 Prozent oder 473.000⁤ Tonnen, gefolgt von den Niederlanden mit 39,7 Prozent oder 340.000 Tonnen.

Verbrauch und Steuereinnahmen

Im Jahr 2025 wurden 23,7 ‌Milliarden Liter Benzin in Höhe von 15,5‍ milliarden Euro versteuert. Der Steuerbetrag ​stieg damit um 1,5 Prozent ​gegenüber 2024.
Für Diesel (Gasöl) sank der Steuerbetrag um⁤ 1,8 Prozent auf​ 17,8 Milliarden‌ Euro. Dafür wurden 37,9 ⁣Milliarden Liter Diesel versteuert.

Langfristige Entwicklung und⁤ Vergleich

langfristig ging der ​Verbrauch ​von benzin⁤ zurück.‌ Von 2010 bis ‌2025 nahm der ‍benzinverbrauch um 3,4 Milliarden Liter ab. Die Einnahmen aus der Energiesteuer auf​ Benzin sanken im selben Zeitraum‌ um 12,6 Prozent. 2010 lagen sie noch bei ⁣17,7⁣ Milliarden‌ Euro. ⁤
Der Dieselverbrauch ging seit 2010 lediglich um⁣ 0,4 Milliarden Liter zurück. Die Einnahmen aus der Besteuerung⁤ von​ Diesel sanken‌ um 1,1 Prozent von 18,0 milliarden⁣ Euro im Jahr 2010 auf 17,8 Milliarden Euro im ⁣Jahr 2025.Kraftstoffe zählen damit zu den ertragreichsten verbrauchsteuerpflichtigen Waren. Zum Vergleich:‍ Die‌ besteuerung von Zigaretten ergab im letzten Jahr 13,2​ Milliarden Euro,die Besteuerung von Schaumwein 0,3 Milliarden ​Euro,so Destatis.

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