Spritpreise: Klingbeil will Preisgrenzen nach Luxemburger Vorbild

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SPD-Chef Lars Klingbeil erwägt Maßnahmen gegen hohe Spritpreise, inspiriert von Luxemburgs Ansätzen

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SPD-Chef Lars Klingbeil zu hohen Spritpreisen

SPD-Chef⁤ Lars Klingbeil äußerte sich zu den stark gestiegenen Spritpreisen infolge des iran-kriegs. Er zieht in‌ Betracht, sich an Maßnahmen in Luxemburg zu orientieren. „Ich ⁢finde, wir sollten gerade mal genau gucken, was Luxemburg⁢ dort macht, die Preisgrenzen festlegen“, sagte Klingbeil in der Sendung „Pinar Atalay“ von ⁢ntv am ‍Montag. Er ​betonte, dass die Politik gegen ‌die ⁣Preistreiberei vorgehen müsse.

Kritik⁢ an​ Mineralölkonzernen

Klingbeil kritisierte die Mineralölkonzerne scharf und warf ​ihnen⁤ vor, die aktuelle Lage ‌auszunutzen. „Es‌ wird ja‌ immer‌ offensichtlicher, dass die Konzerne ⁤versuchen, jetzt mit dieser Kriegssituation Profit zu machen“, sagte er. In vielen ‍europäischen Ländern seien‌ die Preissprünge nicht so stark wie in Deutschland. Steuersenkungen seien jedoch vorerst nicht geplant.

Forderung nach Übergewinnsteuer

Klingbeil brachte eine ‌Übergewinnsteuer ins Gespräch und forderte die Europäische kommission auf, diese Maßnahme zu reaktivieren.⁣ Die Einnahmen daraus sollten an die Bürger zurückfließen, beispielsweise über⁤ die Pendlerpauschale oder‌ Energiesteuern. „Wir dürfen nicht zulassen, dass ⁣sich multinationale Konzerne auf Kosten der Pendler bereichern – das ist unanständig“, so Klingbeil.

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