Spediteure warnen vor wirtschaftlichen Folgen der Hitzewelle

Lkw (Archiv)

Hohe Temperaturen belasten laut Frank Huster, Hauptgeschäftsführer des DSLV, zunehmend den Güterverkehr und die Verkehrsinfrastruktur

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Einleitung

Die anhaltende Extremhitze stellt laut der Speditionsbranche ein wachsendes Risiko für den Güterverkehr dar. Frank Huster, Hauptgeschäftsführer des DSLV Bundesverband Spedition und Logistik, äußerte sich dazu im „Handelsblatt“.

Hauptteil

Die hohen Temperaturen bringen die Verkehrsinfrastrukturen an ihre Belastungsgrenzen und beeinträchtigen die Güterlogistik. Auf einigen Autobahnen ist der Straßenbelag so stark beschädigt, dass Strecken gesperrt werden mussten. Auch der Schienengüterverkehr ist betroffen, da Schienen, Oberleitungen, Weichen und Stellwerke durch die Hitze in Mitleidenschaft gezogen werden.

Wasserstraßen

Besorgniserregend ist auch die Lage auf den Wasserstraßen. Sinkende Pegelstände an Rhein, Mosel und Neckar verringern die Abladetiefe der Binnenschiffe. Dadurch müssen Ladungen auf mehrere Schiffe verteilt werden,was zu Kapazitätsproblemen führen kann.

Nordseehäfen

In den Nordseehäfen kommt es ebenfalls zu hitzebedingten Ausfällen. Im Rotterdamer Seehafen wurden Containerterminals vorübergehend geschlossen, was zu Staus im Hinterlandverkehr führt. Sämtliche Slots zur Anlieferung und Abholung von Containern wurden storniert.

Hintergrund

Die Störungen und Sperrungen zwingen Logistikunternehmen, täglich zu improvisieren und Routen anzupassen. Der erhöhte Dispositionsaufwand belastet die Beschäftigten und wirkt sich negativ auf das Geschäftsergebnis aus.

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