Cem Özdemirs Pläne für ein mögliches Kabinett
Cem Özdemir,Spitzenkandidat der Grünen für die Landtagswahl in Baden-Württemberg,erwägt im Falle eines Wahlsiegs die Berufung parteiloser politiker in sein Kabinett. „Auch in dieser Frage bin ich hart pragmatisch. Die beste idee zählt, nicht das Parteibuch“, sagte Özdemir der „Süddeutschen Zeitung“.
Voraussetzungen für die Spitzenkandidatur
Özdemir betonte, dass seine Bedingung für die Spitzenkandidatur „maximale Beinfreiheit, im Wahlkampf, bei den Inhalten“ gewesen sei. Diese Zusicherung habe er von den Grünen erhalten, und sie gelte auch nach der Wahl.
Spekulationen um Boris Palmer
Seit einem gemeinsamen Auftritt mit Boris Palmer im Wahlkampf gibt es Spekulationen, ob Özdemir den parteilosen Tübinger Oberbürgermeister in sein Kabinett berufen könnte. Palmer war im Mai 2023 nach einem erneuten Eklat aus der Partei ausgetreten.
Engagement für die Autoindustrie
Özdemir kündigte an, sich für die Autoindustrie in Baden-Württemberg stark zu machen. Als Ministerpräsident wolle er sich in Brüssel für die Stärkung der Branche einsetzen. Er fordert, dass die EU-Kommission chinesischen Autokonzernen, die in Europa investieren oder produzieren wollen, lokale Inhalte vorschreibt. „Als Ministerpräsident würde ich mich dafür einsetzen, dass wir das Prinzip auch umgekehrt einsetzen“, sagte Özdemir.











