Ökonom will Zoll-Deal mit USA neu verhandeln

Container (Archiv)

Gabriel Felbermayr, Ökonom und Außenhandelsexperte, fordert ein neues Zollabkommen zwischen den USA und Europa

Toyota Scheidt

Felbermayr fordert‍ neues Zollabkommen

Der Ökonom und Außenhandelsexperte ‍Gabriel Felbermayr plädiert für ein neues Zollabkommen zwischen den USA und Europa.“Wir haben jetzt bessere Karten gegenüber Donald Trump und den USA“, sagte Felbermayr,‌ Chef des Instituts für Wirtschaftsforschung in Wien, der „Süddeutschen ⁢Zeitung“. Er sieht ‍eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass Europa einen besseren Deal erzielen kann.

Kritik am bisherigen Abkommen

Das frühere Abkommen vom Juli 2025 sollte laut Felbermayr ⁢nicht weiterverfolgt werden. Er ‌warnt davor,dass das EU-Parlament ‌durch eine Ratifizierung zum ‌“Komplizen der Trump`schen Zollpolitik“ würde. Das ursprüngliche Abkommen sieht vor, dass‍ Europa 15 Prozent zoll und den USA null Prozent Zoll garantiert werden. Die ‌Ratifizierung wurde zuletzt verschoben.

Entscheidung⁣ des Supreme court

felbermayr begrüßt die Entscheidung des Supreme Court in den USA, der einen Teil der Trump-Zölle für rechtswidrig ⁣erklärte. ‍“Das ⁣ist erst mal ​eine Supernachricht für die Welt“, so Felbermayr. Er betont die Stabilität der rechtsstaatlichen institutionen ‍in den USA und hofft auf ähnliche Stabilität bei anderen Institutionen, insbesondere der US-Notenbank Fed. Er rechnet mit einem steigenden Euro-Kurs.

Konjunkturflaute ⁢in Deutschland

Zur Konjunkturflaute in Deutschland äußert Felbermayr, dass der Ausweg diesmal ⁣nicht​ über den Export gelingen werde. Vielmehr müsse die Europäische Union konsequent ⁢gestärkt werden.

Artikel teilen


Toyota Scheidt

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert


Nach oben scrollen