Nur vier von zehn Deutschen befassen sich mit Altersvorsorge

Strand (Archiv)

Viele Deutsche ignorieren weiterhin das Thema Altersvorsorge, obwohl das Interesse leicht gestiegen ist

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interesse an Altersvorsorge in Deutschland

Eine aktuelle Erhebung des Bundesverbands deutscher Banken zeigt, dass viele deutsche dem Thema Altersvorsorge weiterhin zurückhaltend gegenüberstehen, obwohl das Interesse leicht gestiegen ist. Die Ergebnisse wurden von den zeitungen der Funke-Mediengruppe veröffentlicht.

Ergebnisse der Erhebung

Laut der Erhebung haben sich nur vier von zehn Deutschen, die noch nicht in Rente sind, ernsthaft mit ihrer Altersvorsorge beschäftigt.Dies stellt einen leichten Anstieg seit 2024 dar, als der Wert bei 35 Prozent lag. Während der Corona-Pandemie 2020 hatten sich 56 Prozent der Berufstätigen mit dem Thema auseinandergesetzt.

Politische Maßnahmen

Der Anstieg des Interesses fällt in eine Zeit, in der die Bundesregierung die private Altersvorsorge stärker in den Fokus rückt. Der Bundestag hat kürzlich ein staatlich gefördertes Altersvorsorgedepot genehmigt. Zudem wurde eine Maßnahme zur Frühstartrente beschlossen, die Kindern Startkapital für ihre Vorsorge bietet.

Einfluss der finanziellen Situation

Die finanzielle Situation beeinflusst das interesse an der altersvorsorge. Personen, die ihre wirtschaftliche Lage als schlecht einschätzen, beschäftigen sich seltener (25 Prozent) mit ihrer Vorsorge als finanziell besser gestellte Befragte (64 Prozent). Der Bankenverband betont, dass gerade in der finanziell schwächeren Bevölkerung eine systematische Befassung mit der Altersvorsorge wichtig wäre.

Selbsteinschätzung der Finanzkompetenz

Fast zwei Drittel der Befragten (65 Prozent) halten sich für kompetent in finanzfragen.Besonders Jüngere fühlen sich zunehmend informiert. Von den 18- bis 29-Jährigen interessieren sich 55 Prozent erst seit zwei Jahren stärker für das Thema. Den Begriff „Rentenlücke“ kennen 54 Prozent dieser Altersgruppe, während es insgesamt 62 Prozent der Befragten sind.

Fazit des Bankenverbands

Heiner Herkenhoff, hauptgeschäftsführer des Bankenverbands, betont, dass noch viel zu tun sei, um die private Altersvorsorge in breitere Bevölkerungsschichten zu bringen. Die Erhebung wurde zwischen dem 29. Januar und 13. Februar durchgeführt und umfasste 1.303 befragte.

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