NRW fordert Mutterschutz für Selbstständige

Strand (Archiv)

Die Landesregierung von Nordrhein-Westfalen fordert erneut einen gesetzlichen Mutterschutz für selbstständige Frauen. Laut Landeswirtschaftsministerium bekommen jährlich rund 27.000 selbstständig erwerbstätige Frauen in Deutschland ein Kind, ohne den Schutz, den Angestellte genießen

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Forderung nach Mutterschutz für selbstständige

Die Landesregierung von Nordrhein-Westfalen hat ihre Forderung nach einem gesetzlichen Mutterschutz für selbstständige Frauen erneuert. Das Landeswirtschaftsministerium teilte mit, dass jährlich rund 27.000 selbstständig erwerbstätige frauen in Deutschland ein Kind bekommen, ohne den Schutz, den Angestellte genießen.

Initiativen und Studien

ministerin Mona neubaur (Grüne) betonte, dass Schwangerschaft kein Berufsrisiko sein dürfe. Nordrhein-Westfalen habe bereits mit einer Bundesratsinitiative, einer Machbarkeitsstudie und einer breiten Allianz aus Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft Maßnahmen ergriffen. Nun sei die Bundesregierung gefordert, aktiv zu werden. Das Land setze sich weiterhin für Gleichberechtigung ein.

Vorschläge und Beratungen

Der Westdeutsche Handwerkskammertag (WHKT) hat auf basis einer vom Land finanzierten Machbarkeitsstudie konkrete Vorschläge erarbeitet. Im Mittelpunkt steht eine einmalige, pauschale Lohnersatzleistung während der Mutterschutzfrist. Die Ergebnisse der Studie werden im Juli vorgestellt. Eine Veranstaltung in Berlin brachte Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft zusammen, um Umsetzungswege zu beraten.

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