KNDS sucht Autostandorte für den Panzerbau

Bundeswehr-Panzer `Fuchs` (Archiv)

Der Panzerhersteller KNDS Deutschland plant, zusätzliche Standorte und Beschäftigte für die Produktion des Radpanzers "Boxer" zu schaffen

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KNDS Deutschland plant Expansion

Der Panzerhersteller KNDS Deutschland plant, seine Kapazitäten zu erweitern, um der steigenden Nachfrage nach dem Radpanzer „boxer“ gerecht zu werden. dies gab Florian Hohenwarter, Chef von KNDS Deutschland, in einem interview mit dem „Handelsblatt“ bekannt.

Suche nach bestehenden Standorten

Hohenwarter erklärte, dass neue Werke auf der grünen Wiese zu langsam seien. Daher suche das Unternehmen gezielt nach bestehenden Standorten mit erfahrenen Teams. „Eine eingespielte Mannschaft, etwa aus der Autoindustrie, wäre ideal“, sagte er. KNDS befinde sich bereits in Gesprächen, um diese Pläne umzusetzen.

Verdopplung der Belegschaft

Bis Ende des Jahrzehnts plant KNDS, seine Belegschaft weltweit zu verdoppeln. Derzeit beschäftigt das Unternehmen 11.500 Mitarbeiter.

Serienproduktion und Großbestellung

Am Mittwoch hat KNDS in München mit der Serienproduktion des „Boxers“ begonnen.Das Unternehmen erwartet in den kommenden Monaten eine Großbestellung über mehrere tausend Fahrzeuge der Bundeswehr. Um die Aufträge effizient abwickeln zu können, soll der Autozulieferer Dräxlmaier eng in die Produktion eingebunden werden.

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