IAB-Arbeitsmarktbarometer steigt im August weiter an

Bauarbeiter (Archiv)

Das IAB-Arbeitsmarktbarometer verzeichnet im August einen weiteren Anstieg und signalisiert eine positive Entwicklung am Arbeitsmarkt

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Arbeitsmarktbarometer des IAB steigt im August erneut

das Arbeitsmarktbarometer des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) ist im August 2025 erneut gestiegen. Mit einem Plus von 0,7 Punkten erreicht es nun 100,7 Punkte und befindet sich damit wieder im positiven Bereich, wie das IAB am mittwoch mitteilte.

Wenig Dynamik auf europäischen Arbeitsmärkten

Auf den europäischen Arbeitsmärkten zeigt sich weiterhin wenig Dynamik. Das European Labor Market Barometer verharrt auch im August bei 99,7 Punkten.

Entwicklung der Arbeitslosigkeit in Deutschland

Die Komponente zur Vorhersage der Arbeitslosigkeit in Deutschland verzeichnet im August einen zweiten spürbaren Anstieg in Folge und legt um 0,9 Punkte auf 100,5 Punkte zu. Insgesamt ist diese Komponente seit März 2025 um fast vier punkte gestiegen. „Zum ersten mal seit über drei Jahren erwarten die Arbeitsagenturen ein Ende des Anstiegs der Arbeitslosigkeit“, sagte Enzo Weber, Leiter des IAB-Forschungsbereichs Prognosen und gesamtwirtschaftliche Analysen.

Beschäftigungskomponente im positiven Bereich

Die Beschäftigungskomponente steigt um 0,5 Punkte und liegt mit 100,9 Punkten nun deutlicher im positiven Bereich. „Die Beschäftigung könnte nach der flaute wieder ein wenig mehr Fahrt aufnehmen“, so Weber. Gerade die Industrie bleibe jedoch weiterhin unter Druck.

Vergleich zwischen Deutschland und Europa

Das Arbeitsmarktbarometer in Deutschland entwickelt sich seit zwei Monaten besser als die europäischen Arbeitsmarktaussichten. Das European Labour Market Barometer verharrt bereits den vierten Monat in Folge bei 99,7 Punkten. Der Frühindikator des Europäischen Netzwerks der öffentlichen Arbeitsverwaltungen und des IAB zeigt damit weiterhin einen leicht pessimistischen Ausblick für Europa. „Ohne konjunkturellen schub treten die europäischen Arbeitsmärkte weiter auf der Stelle“, so Weber.

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