Henkel stellt Preiserhöhungen in Aussicht

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Henkel-Chef Carsten Knobel kündigt Preiserhöhungen wegen Iran-Krieg an

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Henkel-Chef kündigt mögliche Preiserhöhungen an

Carsten Knobel, Vorstandschef des Düsseldorfer Unternehmens Henkel, ⁣hat angekündigt, ​dass Preiserhöhungen infolge des⁣ Iran-Kriegs möglich sind. „Wenn ⁣sich unsere ⁤Herstellkosten​ drastisch erhöhen, müssen wir diese Kosten weitergeben“, sagte knobel dem „Handelsblatt“.​ Er ⁣betonte, dass es wichtig sei, nicht zu lange mit Preiserhöhungen zu​ warten, um nicht unter Druck zu ‌geraten.

Einfluss des Ölpreises

Obwohl‌ Henkel kein energieintensives Unternehmen‌ ist, wirkt sich der steigende Ölpreis indirekt auf ​die Kosten ⁣aus. „Der Ölpreis trifft unsere Zulieferer und auch die Logistikunternehmen teilweise sehr stark“, ⁤erklärte Knobel. Diese Unternehmen geben einen Teil ihrer gestiegenen Kosten an Henkel weiter.Zu den Zulieferern​ gehört der BASF-Konzern, ​der bereits Preiserhöhungen für Chemikalien angekündigt hat.

Umsatzverteilung bei Henkel

Henkel​ erzielt die Hälfte seines⁤ Umsatzes mit Konsumgütern wie Persil,​ Pril und Schwarzkopf. Die⁢ andere ⁤Hälfte⁣ des 20,5 Milliarden Euro großen Gesamtumsatzes stammt aus der Klebstoffsparte, die vor allem industrielle ⁢Kunden beliefert.

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