Deutsche Bahn plant Verkauf unrentabler Beteiligungen
Bahnchefin Evelyn Palla hat angekündigt, dass die Deutsche Bahn sich von unrentablen Beteiligungen trennen will, die nicht zum Kerngeschäft gehören. „Kerngeschäft, das ist das richtige Triggerwort.Wir konzentrieren uns noch fokussierter auf das Eisenbahnfahren“, sagte palla dem „Stern“. Randgeschäfte wie Angebote für die sogenannte erste und letzte Meile sollen nur noch fortgeführt werden, wenn sie profitabel sind. Dies betrifft auch die Vermietung von Leihrädern (Call-a-bike) und Leihautos (Flinkster).
Überprüfung bestehender Beteiligungen
Der DB-Konzern hat über 500 Beteiligungen, viele davon im Ausland. Im vergangenen jahr verkaufte die Bahn die profitable Logistiktochter DB Schenker sowie das internationale Personenverkehrsunternehmen Arriva.Diese Verkäufe erfolgten aus strategischen Gründen und zur Reduzierung der Schuldenlast.
Trennung von internationalen Projekten
Die Deutsche Bahn hat bereits entschieden, sich von großen schienenprojekten im Ausland zu trennen, darunter in Indien und Uruguay. Diese Projekte werden derzeit von der Tochtergesellschaft DB E.C.O. Group betreut. „Das ist ein Geschäft, von dem wir uns mittelfristig trennen werden“, erklärte Palla.



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