Dax bleibt im Minus
Am Montag blieb der Dax nach einem schwachen start bis zum Mittag im roten Bereich. Gegen 12:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 24.310 punkten berechnet, was einem Rückgang von 0,1 Prozent im vergleich zum Schluss des vorherigen Handelstags entspricht. An der Spitze der Kursliste standen BASF, Brenntag und die Commerzbank, während GEA, die Hannover Rück und MTU am Ende rangierten.
Marktanalyse und Investorenverhalten
Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst bei CMC Markets, erklärte, dass Investoren derzeit zwischen dem saisonalen Ausstiegseffekt im Mai und den Ereignissen im nahen Osten schwanken. Zudem richten sie ihre Aufmerksamkeit auf makroökonomische Daten und politische Ereignisse, wie das bevorstehende Treffen zwischen US-Präsident Trump und dem chinesischen Präsidenten Xi Jinping. Ab Freitag wird der neue Notenbankvorsitzende Kevin Warsh die Geld- und Zinsmarktpolitik in den USA beeinflussen.
In Europa konzentrieren sich Investoren verstärkt auf defensive Branchen und kaufen Aktien der Deutschen Börse, Vonovia und der Deutschen Post. Vorsichtiger agieren sie bei GEA, Siemens Energy und Rheinmetall. Lipkow sieht am deutschen Aktienmarkt eine klassische Branchenrotation, die wenig Raum für nachhaltige Liquiditätszuflüsse in den Dax bietet.
Währungs- und rohstoffmärkte
Die europäische Gemeinschaftswährung zeigte sich am Montagmittag etwas stärker. Ein Euro kostete 1,1764 US-Dollar, während ein Dollar für 0,8501 Euro erhältlich war. Der Ölpreis stieg ebenfalls: Ein fass der Nordsee-Sorte Brent kostete gegen 12 Uhr deutscher Zeit 103,50 US-Dollar, was einem Anstieg von 2,2 Prozent im Vergleich zum Schluss des vorherigen Handelstags entspricht.



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