Dax startet freundlich – Ölpreis sinkt nach US-Ankündigung

Frankfurter Börse

Der Dax startet am Mittwochmorgen freundlich in den Handelstag

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freundlicher Start des Dax in den Handelstag

Der Dax ist am Mittwochmorgen freundlich in den Handelstag gestartet.Gegen 9:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 24.700 Punkten berechnet, was einem Anstieg von 1,2 Prozent über dem Schlussniveau vom Vortag entspricht.

Marktentwicklungen und analystenmeinungen

Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst bei CMC Markets, erklärte: „Nach einer erneut erfolgreichen Verteidigung der 24.000er-Marke nimmt der Dax wieder Fahrt auf und dürfte heute mit einem deutlichen Plus in den Handel starten.“

Investoren reagieren positiv auf Nachrichten aus den USA, wonach ein Vertrag zwischen den USA und dem Iran bevorstehen soll. US-Präsident Trump gab an, dass die Straße von Hormus wieder geöffnet sei, während die Seeblockade gegen den Iran bestehen bleibe. Dies führte zu einem Rückgang der Ölpreise. Die Quartalszahlen des Nvidia-Konkurrenten AMD sorgten ebenfalls für Optimismus, da sie die Erwartungen übertrafen und die Aktien nachbörslich um über 15 Prozent stiegen.

Internationale Börsenentwicklungen

Im asiatischen Handel führten diese Nachrichten zu Kursgewinnen. Die Börsen in japan blieben feiertagsbedingt geschlossen, während die Märkte in China und Südkorea im Plus schlossen. Der KOSPI-Index erreichte durch die Schwergewichte Samsung Electronics und SK Hynix neue rekordniveaus.

Ausblick auf Energiepreise und Konjunktur

Der Dax könnte von potenziell sinkenden energiepreisen profitieren. Die seit Wochen hohen Ölpreise belasten viele deutsche Branchen. Sollte sich dies nicht ändern, könnte eine negative konjunkturentwicklung in Deutschland drohen.

Berichtssaison und Unternehmenszahlen

Der fokus liegt auf der Berichtssaison. Zalando, Infineon, Continental und weitere Unternehmen haben ihre Quartalszahlen vorgelegt. Besonders die Aktien von Infineon stehen im interesse der Anleger, da sie sowohl von den eigenen Zahlen als auch von denen des US-Konkurrenten AMD beeinflusst werden.

Wirtschaftsdaten und Währungen

Die Tagesagenda umfasst europäische Einkaufsmanagerindizes, erzeugerpreise aus der Eurozone und US-ADP-Daten. Die europäische Gemeinschaftswährung zeigte sich am Mittwochmorgen stärker: Ein Euro kostete 1,1728 US-Dollar.

Rohstoffmärkte

Der Goldpreis verzeichnete starke zuwächse, mit einem Preis von 4.662 US-Dollar pro Feinunze (+2,3 Prozent). Der Ölpreis sank deutlich: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete 108,40 US-Dollar, was einem Rückgang von 1,3 Prozent entspricht.

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