Dax rutscht ins Minus
Am Freitag ist der Dax nach einem verhaltenen Start bis zum Mittag ins Minus gerutscht. Gegen 9:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 24.080 Punkten berechnet, was einem Rückgang von 0,3 prozent im Vergleich zum Vortag entspricht.
Marktanalyse
Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst bei CMC Markets, erklärte: „Der Dax hadert weiter mit der Marke von 24.000 Punkten.“ Die Aktien des Schwergewichts SAP leisten Unterstützung, doch die Nervosität vor dem Wochenende nimmt zu, und Investoren ziehen sich aus risikoreichen Anlagen zurück. Steigende Ölpreise belasten zusätzlich, da sie die Inflationsfrage verschärfen.
Aktien im Fokus
Das risikoaverse Verhalten der Anleger rückt Aktien von SAP, siemens Energy, Deutsche Börse und Deutsche Telekom in den Fokus. BASF bildet eine Ausnahme unter den zyklischen Aktien, da Produktionsausfälle die Nachfrage nach Petrochemikalien steigern könnten. Ob höhere Verkaufspreise die gestiegenen Einkaufspreise ausgleichen, bleibt abzuwarten.
Erzeugerpreise und Zinspolitik
Die deutschen erzeugerpreise stiegen im März um 2,5 Prozent und lagen damit über den erwarteten 1,4 Prozent. Dies könnte mittelfristig die Zinspolitik der europäischen Zentralbank beeinflussen und die Anleiherenditen belasten.
Währung und Rohstoffe
Am freitagnachmittag war der Euro etwas stärker und kostete 1,1689 US-Dollar. Der Goldpreis fiel leicht auf 4.682 US-Dollar pro Feinunze,was 128,78 Euro pro Gramm entspricht. Der Ölpreis stieg stark an, ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete 107,20 US-Dollar, ein Anstieg von 2,1 Prozent gegenüber dem Vortag.



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