Bundesregierung schweigt zu Signal-Hack

Friedrich Merz (Archiv)

Die Bundesregierung äußert sich nicht zum Signal-Hack und möglichen Auswirkungen auf den Bundeskanzler

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Bundesregierung ⁤äußert sich zurückhaltend zum ⁣Signal-Hack

Die Bundesregierung hält sich ‍in Bezug auf den Signal-Hack und die mögliche Betroffenheit des⁢ Bundeskanzlers bedeckt. Der stellvertretende⁤ Regierungssprecher Sebastian Hille erklärte am Freitag gegenüber​ der dts Nachrichtenagentur, man könne „über die Art⁢ und Weise, wie wir in der Bundesregierung kommunizieren, keine auskunft geben“. Dies gelte insbesondere für⁢ die genutzten ​kommunikationsmittel und Telekommunikationswege.

Sichere Kommunikationskanäle

Hille betonte, dass⁢ die Kommunikation der Bundesregierung, des Bundeskanzlers ⁢und der Bundesminister auf sicheren Kanälen laufe. Auf die Frage nach ⁢der Sorge der⁤ Bundesregierung angesichts‍ gehackter Handys sagte Hille, es gebe „grundsätzlich digital ⁣im Cyberraum eine ganze Reihe von gefahren“, vor denen man⁤ sich schützen müsse. Er rief⁤ dazu auf, in der⁣ persönlichen Kommunikation Sensibilität walten zu⁢ lassen und keine unsicheren Links zu klicken.

Phishing-Angriffe auf Politiker

Laut Medienberichten hat eine Phishing-Angriffswelle verschiedene SPD-Abgeordnete und Bundestagspräsidentin Julia klöckner​ (CDU) ⁢getroffen. Klöckner soll in einer ‌Signal-Gruppe sein, bei der auch der⁤ Kanzler Teilnehmer ist. Mögliche⁤ Angreifer könnten Chats ⁢mit dem Kanzler mitgelesen oder ihn direkt attackiert haben.

Ermittlungen durch BSI und BfV

Nach Erkenntnissen des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) und⁣ des‍ Bundesamts für Verfassungsschutz (BfV) führt ein wahrscheinlich staatlich gesteuerter Cyberakteur Phishing-Angriffe über Messengerdienste, ⁤insbesondere über Signal, durch. Im⁢ Fokus stehen hochrangige Ziele aus Politik, Militär und Diplomatie sowie Investigativjournalisten⁤ in Deutschland.

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