Dax dümpelt vor sich hin – Blicke gehen nach Alaska

Frankfurter Börse

Dax hält Gewinne am Freitagmittag nach positivem Start - Anleger richten Aufmerksamkeit auf Entwicklungen in Alaska

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Stabile entwicklung des Dax am Freitag

Der Dax hat am Freitag nach einem leicht positiven Start bis zum Mittag seine Gewinne weitgehend gehalten. Gegen 12:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 24.430 punkten berechnet, was einem Plus von 0,2 Prozent gegenüber dem Schlussniveau vom Vortag entspricht. An der Spitze der Kursliste standen BMW,Beiersdorf und BASF. Verluste verzeichneten hingegen die aktien von Eon, Siemens Energy und Rheinmetall.

Zurückhaltung bei Investoren und Unsicherheit wegen Alaska-Treffen

marktanalyst Andreas Lipkow erklärte, dass sich die Investoren spürbar zurückhielten und an den Seitenlinien stünden. Das Marktumfeld sei von partieller Unsicherheit geprägt, da das Treffen in Alaska einen schwer vorhersehbaren Ausgang habe. Laut Lipkow könne niemand mit Bestimmtheit sagen, wie sich die Parteien einigen werden und ob es perspektivisch zu einer Einigung kommen kann. Die europäischen Finanzmärkte hätten jedoch bereits einen Großteil der Euphorie über eine mögliche Einigung eingepreist.

Einfluss von US-Makrodaten auf die Märkte

Zusätzlich könnten die am Freitag anstehenden US-Makrodaten das Potenzial haben, die Aktienkurse stärker zu bewegen. Daher sei es laut Lipkow nicht verwunderlich, wenn sich der Dax vorerst in einer engen Handelsspanne um das Eröffnungskursniveau bewege.

Entwicklung von Euro und Ölpreis

die europäische Gemeinschaftswährung zeigte sich am Freitagnachmittag stärker. ein Euro kostete 1,1689 US-Dollar, während ein Dollar für 0,8555 Euro zu haben war.

Der Ölpreis gab unterdessen nach. Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Freitagnachmittag gegen 12 Uhr deutscher Zeit 66,41 US-Dollar. Das entspricht einem Rückgang von 43 Cent oder 0,6 Prozent im Vergleich zum Schluss des vorherigen Handelstags.

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