China baut in Europa so viele Fabriken wie nie zuvor

Autoproduktion (Archiv)

<h3>China investiert verstärkt in Europa</h3> China erhöht seine Investitionen in Europa und errichtet dabei so viele Fabriken wie nie zuvor. Laut einer Studie der China-Denkfabrik Merics und der Rhodium Group stiegen die sogenannten Greenfield-Investitionen im Jahr 2025 auf einen Höchstwert von fast neun Milliarden Euro. Dies entspricht einer Steigerung von 51 Prozent im Vergleich zu 2024, wie das "Handelsblatt" berichtet. <h4>Einfluss der EU-Politik</h4> Die EU-Kommission sieht diese Entwicklung als Ergebnis ihrer härteren Chinapolitik, zu der auch Schutzzölle gegen importierte chinesische Elektroautos gehören

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Chinas Investitionen in Europa steigen deutlich

Chinas Investitionen in europa haben 2025 einen neuen Höchststand erreicht. Die sogenannten greenfield-Investitionen, bei denen neue Produktionsstätten errichtet werden, stiegen auf fast neun Milliarden Euro. Dies entspricht einer Steigerung von 51 Prozent im Vergleich zu 2024.Diese Zahlen stammen aus einer Studie der China-Denkfabrik Merics und der Rhodium Group, über die das „Handelsblatt“ berichtet.

Einfluss der EU-Politik

Die EU-Kommission sieht die Entwicklung als Ergebnis ihrer härteren Chinapolitik, die Schutzzölle gegen importierte chinesische Elektroautos umfasst. Diese Maßnahmen machen eine Produktion in Europa attraktiver. „Europa ist kein kostenloses Buffet mehr“, sagte Industriekommissar Stéphane Séjourné dem „Handelsblatt“. Er betonte, dass Europa offen für Investitionen sei, aber seine Interessen wahren müsse.

Fokus auf den Automobilsektor

Besonders im Automobilsektor investieren chinesische Unternehmen in neue Fabriken in europa. im vergangenen Jahr betrugen die Investitionen in diesem Bereich 7,6 Milliarden Euro, wobei mehr als 90 Prozent auf die Lieferkette für Elektrofahrzeuge entfielen.

Wachsende Exporte und geplante Maßnahmen

Trotz der verstärkten Investitionstätigkeit nehmen auch die chinesischen Exporte in die EU zu. Ökonomen sprechen von einem neuen „China-Schock“. Die EU-Kommission plant, in strategischen Sektoren Technologietransfers gesetzlich vorzuschreiben. Kommissionsvizepräsident Séjourné erklärte, dass strengere Auflagen für ausländische Investitionen zu mehr Arbeitsplätzen und Wertschöpfung in Europa führen könnten.

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