Autohandel fürchtet trotz E-Auto-Prämie Umsatzverlust

Autos (Archiv)

Die deutschen Autohändler sind pessimistisch für 2026. 42 Prozent erwarten sinkende Umsätze, trotz der neuen E-Auto-Prämie. Nur 20 Prozent sehen Verbesserungen

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Deutsche Autohändler blicken pessimistisch auf 2026

Eine umfrage des Zentralverbandes Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) unter 590 Händlern zeigt, dass 42 Prozent der Betriebe für 2026 mit sinkenden Umsätzen rechnen. Nur 20 Prozent erwarten eine Verbesserung. Die „Welt am Sonntag“ berichtet, dass jeder zweite Betrieb seine Situation schlechter bewertet als im Sommer 2025.

Herausforderungen bei der E-Auto-Prämie

ZDK-Präsident Thomas Peckruhn äußerte gegenüber der „Welt am Sonntag“, dass die Ankündigung der E-auto-Prämie zunächst Euphorie ausgelöst habe. Nun sei jedoch eine schnellere Umsetzung erforderlich. Die Online-Plattform zur Beantragung der Prämie soll erst im Mai verfügbar sein, was potenzielle Käufer verunsichere. Peckruhn betonte: „Die Kunden möchten jetzt sicher sein, dass sie das Geld auch bekommen.“

Verlängerte Angebote für Verbrenner

Zusätzliche Unsicherheit entsteht durch Ankündigungen von Herstellern, Verbrenner länger anzubieten als geplant. Peckruhn erklärte: „So bringt man die Leute zum Grübeln – und wer grübelt,kauft nicht.“ Er forderte eine schnelle freischaltung der Prämienplattform, da drei Milliarden Euro bereitstünden, aber nicht abgerufen würden.

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