Winterwetter in Deutschland
Der vergangene Winter in Deutschland war milder, trockener und sonniger als im langjährigen Durchschnitt. Dies teilte der Deutsche Wetterdienst (DWD) in offenbach am Freitag mit.
Temperatur und Niederschlag
Das vorläufige Temperaturmittel lag bei 1,8 Grad Celsius, was 1,6 Grad über dem Wert der Referenzperiode 1961 bis 1990 liegt.Es war der 15.Winter in Folge mit einer positiven Temperaturabweichung. Mit rund 135 Litern pro Quadratmeter fielen nur etwa 75 Prozent der üblichen Niederschlagsmenge. Der Nordosten Deutschlands blieb mit oft weniger als 100 Litern pro Quadratmeter besonders trocken. Dennoch war es in Teilen Norddeutschlands der schneereichste Winter seit 2010 beziehungsweise 2012.
Sonnenscheindauer
Die Sonnenscheindauer lag mit etwa 180 Stunden rund 18 Prozent über dem Soll. Der zweitsonnigste Dezember seit 1951 und ein lichtreicher Januar trugen maßgeblich zu dieser Bilanz bei,während der Februar trüber ausfiel.
Extreme Temperaturen
Die bundesweit tiefste Temperatur wurde am 6. Januar in Oberstdorf mit -21,7 Grad gemessen. Zum Winterende wurden dagegen Höchstwerte um 20 Grad prognostiziert.











