Positive Einstellung zu Künstlicher Intelligenz
Eine Umfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach im Auftrag der Frankfurter Allgemeinen Zeitung zeigt, dass die Deutschen überwiegend positiv gegenüber Künstlicher Intelligenz (KI) eingestellt sind. 77 Prozent der Befragten verbinden KI mit „Fortschritt“, 70 prozent mit „hilfreich“ und 55 Prozent mit „Effektivität“.
Risiken und Bedenken
Trotz der positiven Assoziationen fürchten 55 Prozent der Befragten einen Kontrollverlust durch KI. 53 Prozent empfinden KI als „undurchschaubar“ und 44 Prozent als „unheimlich“.
Unterschiede in der Nutzung
Die Nutzung von KI-Instrumenten variiert stark zwischen den Altersgruppen. Bei den 16- bis 29-Jährigen nutzen 69 Prozent häufig KI-Program, während 52 Prozent der Über-Sechzigjährigen diese nie anwenden. In der Gesamtbevölkerung verwenden 41 Prozent häufig KI, 30 Prozent selten und 29 prozent nie.
Auswirkungen auf Allgemeinwissen
Nur 19 Prozent der Befragten glauben,dass breites Allgemeinwissen durch KI-Anwendungen überflüssig wird,während 71 Prozent widersprechen. In der Altersgruppe unter 30 Jahren halten 37 Prozent Allgemeinwissen für weniger wichtig. Bisher gibt es keine messbaren Unterschiede in der Allgemeinbildung zwischen regelmäßigen KI-Nutzern und Nicht-Nutzern.
Verbot sozialer Netzwerke für Jugendliche
Ein Verbot sozialer Netzwerke für Jugendliche nach australischem Vorbild befürworten 69 Prozent der Deutschen. Jedoch glauben nur 33 Prozent, dass ein solches Verbot Jugendliche vor Gefahren schützen würde, während 47 Prozent es für wirkungslos halten.
Die Umfrage wurde vom 5. bis 17. Juni mit 1.047 Personen durchgeführt.



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