Prien plant Kommission für Social-Media-Regeln für Jugendliche

Junge Leute mit Smartphones (Archiv)

Bundesbildungsministerin Prien plant eine Expertenkommission, um strengere Social-Media-Regeln für Jugendliche zu prüfen

Gevita Tagesresidenz

Einsetzung einer Expertenkommission für Social-Media-Regeln

Bundesbildungsministerin Karin Prien (CDU) plant, in Kürze eine Expertenkommission einzusetzen, um strengere Regeln für die Nutzung von Social-Media-Plattformen wie Tiktok und Instagram zu prüfen. „Die Kommission kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt nimmt in den nächsten Wochen ihre Arbeit auf“, teilte eine Sprecherin des Ministeriums den Zeitungen der Funke-Mediengruppe mit. Prien hatte sich wiederholt für striktere Altersvorgaben zum Schutz von Kindern und Jugendlichen ausgesprochen.

Unterschiedliche Positionen zur Altersregelung

bundestagspräsidentin Julia Klöckner (CDU) äußerte sich hingegen zurückhaltend zu strengeren Altersregeln. Sie betonte die Bedeutung,Jugendliche politisch beim verantwortungsvollen Umgang mit sozialen Medien zu unterstützen,beispielsweise durch mehr Medienbildung. „Ob auch ein Mindestalter dazu beitragen kann, hängt maßgeblich von der wirksamen Umsetzbarkeit eines solchen Vorhabens ab“, sagte Klöckner den Funke-Zeitungen.

Bundestag plant eigenen Tiktok-Account

Klöckner kündigte zudem an, dass der Bundestag künftig mit einem eigenen Account auf der Plattform Tiktok vertreten sein werde. Für viele junge Nutzerinnen und Nutzer sei Tiktok die primäre Informationsquelle, erklärte Klöckner. Die Zielgruppe werde über klassische Medien zunehmend weniger erreicht.

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