NRW will 5.000 Hektar Wildnisgebiete ausweisen

Wald (Archiv)

<h3>Ausweisung neuer Wildnisgebiete in Nordrhein-Westfalen</h3> Nordrhein-Westfalen plant bis Mitte 2026 rund 5.000 Hektar Wildnisgebiete auszuweisen, um heimische Wälder und die Artenvielfalt zu stärken. Dies geht aus einem Bericht des NRW-Umweltministeriums und des NRW-Landwirtschaftsministeriums an die Mitglieder des Umweltausschusses im Landtag hervor, über den die "Neue Westfälische" berichtet

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Nordrhein-Westfalen plant neue Wildnisgebiete

Nordrhein-Westfalen wird bis Mitte 2026 rund 5.000 Hektar Wildnisgebiete ausweisen,um die heimischen Wälder und die Artenvielfalt zu stärken.Das kündigen das NRW-Umweltministerium sowie das NRW-Landwirtschaftsministerium in einem Bericht an die Mitglieder des Umweltausschusses im Landtag an, über den die „Neue Westfälische“ berichtet.

Ausweitung der Schutzgebiete

Die betroffenen Waldbereiche sollen aus der forstwirtschaftlichen Nutzung genommen werden. Derzeit gibt es in Nordrhein-westfalen etwa 100 Wildnisentwicklungsgebiete auf rund 7.800 Hektar. Bei den neuen Wildnisentwicklungsgebieten handelt es sich ausschließlich um Flächen im Eigentum des Landes.

Regionale Schwerpunkte der neuen Flächen

Das bestehende Netz aus Schutzgebieten für Wälder mit natürlicher Entwicklung soll sukzessive in verschiedenen Regionen erweitert werden. Den Anfang machen landesflächen im Rhein-Sieg-Kreis sowie in den Kreisen Coesfeld und Unna, um eine bessere Vernetzung der bestehenden Wildnisentwicklungsgebiete und Naturwaldzellen zu erreichen. Zusätzlich ist eine Fläche nördlich des Nationalparks Eifel vorgesehen.

Hintergrund

Pläne für einen zweiten Nationalpark in Nordrhein-Westfalen waren im vergangenen Jahr gescheitert.

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