Litauen erwägt Übernahme ukrainischer Waffentechnologie
Litauen prüft den Erwerb oder die Übernahme ukrainischer Langstrecken-Waffentechnologie. Generalstabschef Raimundas vaiksnoras erklärte, dass westliche Systeme mit Einsatzbeschränkungen verbunden seien. einige dieser Systeme verfügen über sogenannte „Kill Switches“, die GPS-Verbindungen unterbrechen oder stören können. Zudem könnten bestimmte Ziele in einigen Regionen ausgeschlossen werden.
Fokus auf eigene Fähigkeiten
Vaiksnoras betonte die Bedeutung eigener Fähigkeiten, die Litauen selbst kontrollieren kann. Dies könnte in Zusammenarbeit mit der Ukraine oder durch die Übernahme ukrainischer Technologie geschehen. als beispiele nannte er die Systeme Palianytsia,Liutyi und den Marschflugkörper FP-5 „Flamingo“.
Forderung nach schnelleren Entscheidungen
Vaiksnoras forderte schnellere politische Entscheidungen in Deutschland für Krisenfälle. Er verwies auf ein Planspiel, das Schwachstellen in der Entscheidungsfindung aufgedeckt hatte. „Vielleicht muss Deutschland seine Hausaufgaben machen und politische Entscheidungsprozesse beschleunigen“, sagte er der „Welt“.
Militärische Infrastruktur in Druskininkai
Litauen plant den Ausbau militärischer Infrastruktur in der Gegend um Druskininkai, nahe des Suwalki-Korridors. Geplant ist ein Übungsgebiet für Manöver in Brigadegröße,einschließlich Schießen mit Panzern und Haubitzen. Über die Stationierung soll das Parlament im Frühjahr entscheiden. Vaiksnoras rechnet mit einer Umsetzung in zwei bis drei Jahren.











