Bestürzung nach brandanschlag auf Grundstück von Antisemitismusbeauftragtem in Brandenburg
Der Antisemitismusbeauftragte der Bundesregierung, Felix Klein, hat sich bestürzt über den Brandanschlag auf dem Privatgrundstück seines brandenburgischen Amtskollegen Andreas Büttner geäußert.
Reaktion von Felix Klein
Klein bezeichnete den Angriff auf das Haus von Andreas Büttner als „feigen und zutiefst alarmierenden Ausdruck des Antisemitismus, dem wir uns als Staat und Gesellschaft entschieden und mit allen Mitteln entgegenstellen müssen“. Das sagte er den Zeitungen der Funke-mediengruppe (Montagsausgaben).
Antisemitismus sei „keine abstrakte Ideologie – er bedroht Juden wie Nichtjuden ganz konkret mit Leib und Leben“, so Klein weiter.„Ob er sich hinter Hakenkreuzen, Hamas-Dreiecken oder anderen menschenverachtenden Symbolen verbirgt – Antisemitismus bleibt Antisemitismus.“
Angriff in Templin
Brandanschlag in der Nacht zu Sonntag
Der Brandanschlag auf einen Schuppen von Büttner in Templin wurde nach Polizeiangaben in der Nacht zu Sonntag verübt.An einem angrenzenden Schuppen wurde ein sogenanntes Hamas-Dreieck angebracht.
Frühere Attacke im August 2024
Bereits im August 2024 war in Templin ein rechtsextremer Anschlag auf das Privatauto von Andreas Büttner verübt worden.



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